HSV-Fans haben Hoffnung, dass es wieder klappt / Fußballschule im Juni

„Bitte Tore und Punkte“

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Der HSV-Fanclub „Arendseer Raute“ wird in diesem Jahr fünf Jahre jung. Die Mitglieder sind sehr leidensfähig, aber dennoch voller Hoffnung, dass ihr Verein auch 2018 nicht aus der Bundesliga absteigt.

Arendsee. Vorweggenommen: Der Chef des Fanclubs „Arendseer Raute“, Paul Gerhard Gerle, hat ruhige Weihnachten verlebt und auch den Jahreswechsel gemeistert. Dass der HSV aktuell auf einem Abstiegsplatz steht, wird als Momentaufnahme gesehen.

In den fast fünf Jahren, in denen der Fanclub existent ist, sind viele sportliche Tiefen durchschritten worden. 

„Wenn man mich fragt, was ich mir wünsche, dann natürlich Gesundheit und Punkte“, sagt Gerle im Gespräch mit der AZ. 15 Punkte habe man ja schon, so der Fan des hanseatischen Traditionsklubs. Und dass 25 Punkte in diesem Jahr reichen, das sagt er auch. Auch wenn sich der AZ-Redakteur wundert: Der Optimismus ist groß. Beim nächsten Spiel in Augsburg gegen die Fuggerstädter wolle man den Erfolg aus der Hinrunde wiederholen. Im August gab es einen 1:0 Sieg. „Und dann kommt Köln“, freut sich Gerle. Den Domstädtern rechnet er dann in Hamburg keine Chancen mehr aus. Und so könnte die Angst vor dem Abstieg nach zwei Spielen schon wieder vorbei sein, glaubt der Arendseer.

Der HSV-Fanclub hat im neuen Jahr einiges vor. Da ist die kleine Feier zum fünfjährigen Bestehen, die am 16. Juni in der „Wildgans“ in Zießau über die Bühne geht. An diesem Wochenende geht auch die Fußballschule über die Bühne. Wieder auf dem Sportplatz am Harper Weg. „Bislang haben sich rund 35 Mädchen und Jungen angemeldet“, weiß Gerle. Rund 80 können es sein. „Wer sein Kind noch anmelden möchte, kann das übers Internet tun“, heißt es. Unter www.hsv-Fussballschule.de gibt es Tipps und Hinweise und auch Erläuterungen zu den Preisen. Die Teilnehmer können zwischen sechs und 13 Jahren alt sein.

Am 13. Januar bereits werden die HSV-Fans das neue Fußballjahr eröffnen. „Wir wollen unterstreichen, dass es im Leben auch Momente gibt, in denen uns nichts geschenkt wird. Tore und Punkte sind Dinge, die wir nicht direkt beeinflussen können, aber mit unserer Unterstützung auf den Rängen wollen wir die Jungs nach vorn treiben“, sagte Gerle. Und so fahren sie am 27. Januar auch zum Auswärtsspiel nach Leipzig. Mit im Bus sind Mitglieder befreundeter Fanclubs, so aus Lüchow und Hitzacker. Bei RB Leipzig rechnen sich die Männer und Frauen in ihren blau-schwarz-weißen Trikots echt etwas aus.

„Wir haben auch die Möglichkeit, zwei Teilnehmer zum Trainerseminar nach Hamburg zu schicken“, freut sich Gerle. „Nur der HSV, 500 Heimsiege, sturmerprobt“, steht auf einem Notizzettel im Hause Gerle. Enthusiasmus pur. Indes tickt die Bundesligauhr des Dino-Klubs weiter. Und sie wird auch 2018 nicht angehalten, sind sich die Arendseer sicher.

Von Harry Güssefeld

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