Das Filmcamp Arendsee soll zukünftig ganzjährig über die Bühne gehen

Ein bisschen Hollywood in der Seestadt

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Das Jugendfilmcamp in Arendsee hat sich bereits im vierten Sommer einen ganz großen Namen gemacht. Doch das war noch nicht allles – es soll eine Filmstadt entstehen. Auf dem aktuell genutzten Areal, wie aus dem Rathaus zu erfahren war.

Arendsee. Vier Jahre Jugendfilmcamp – eine Erfolgsgeschichte, die die Seestadt über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat. Ein großartiges Projekt, bei dem Jugendliche in einer Woche ihren Film drehen. Es ist bislang ein Sommercamp, von Juni bis September.

Doch die Interessen der Filmemacher um ihren Chef Norman Schenk gehen dahin, dass es eine ganzjährige Einrichtung werden soll. Das Areal, auf dem sich zwischen modernisierten Baracken und Wohnwagen alles abspielt – im Örtlichen Ferienlager – soll es auch in Zukunft sein. Das bestätigte Bürgermeister Norman Klebe auf Nachfrage der AZ. „Die Filmleute haben mit uns gesprochen und Interesse an dem Areal gezeigt. Sie wollen dort bleiben“, so Klebe.

Norman Schenk hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, sich nach einer geeigneten Immobilie bzw. nach einem geeigneten Grundstück umzusehen. „Wir wollen in Arendsee bleiben. Uns gefällt es hier, die Arendseer sind so hilfsbereit und wir haben den See in unmittelbarer Nähe“, so Schenk. Hätte es auf dem Gelände nicht funktioniert, wäre nach einer Alternative gesucht worden. Von einem Resthof war die Rede, auf einem Dorf nahe Arendsee.

Nun scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Das Örtliche Ferienlager wird in der jetzigen Art verschwinden. Entstehen könnte die Filmstadt, die ganzjährig betrieben wird. Das ist der große Wunsch Schenks, und entsprechende Weichen sollen dafür gestellt werden.

Entstehen sollen moderneUnterkünfte. Und Drehbereiche, die ein noch besseres professionelles Arbeiten ermöglichen. Filme „Made in Arendsee“ entstehen dann im Hollywood der Altmark. Und: vielleicht werden kleine Schauspieler einmal ganz groß.

Von Harry Güssefeld

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