Altmarkkreis hilft Arendsee beim Seeweg / Land übernimmt holprige Landesstraße-1-Radpiste

Bewegung auf dem Wegenetz

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Nach vielen Jahren Streit übernimmt das Land die Verantwortung für den verwahrlosten Radweg Arendsee-Ziemendorf. 

Arendsee. Der Altmarkkreis hat den Streit um die Zuständigkeit für den Radweg an der Landesstraße 1 zwischen Arendsee und Ziemendorf für sich entschieden.

Wie es gestern aus dem Landratsamt hieß, habe das Landesverkehrsministerium entschieden, den Weg zum Bestandteil der Straße zu machen. Das bedeutet zugleich, dass die Verantwortung für die Pflege der Landesstraßenbaubehörde in Stendal übertragen wird.

Der Radweg aus der Nach-Wendezeit ist in einem schlechten Zustand. Wurzeln haben die Oberfläche vielfach durchbrochen. Radfahrer weichen deswegen häufig auf die Straße aus. Solange die Zuständigkeit unklar war, passierte dort nichts – zum Ärger der Nachbar-Ortschaften.

Arendsee hat dem Kreis drei Seewegs-Abschnitte vorgelegt.

Ein Stück weiter in Arendsee steht der Seeweg im Mittelpunkt von Verhandlungen zwischen Stadt und Altmarkkreis. Letzterer will bei dessen Sanierung helfen. „Unsere Vorstellung wäre es, einen relativ langen Abschnitt des Rundweges innerhalb der Ortslage Arendsee zu sanieren, der dann pünktlich zum Saisonstart 2019 fertig sein könnte“, heißt es dazu.

Die Stadt Arendsee hat der Kreisverwaltung drei Abschnitte als Gesprächsgrundlage vorgelegt. In nächster Zeit soll gemeinsam mit der Seestadt entschieden werden, wie es weitergehen könnte.

Von Jens Heymann

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