Umgebaute Anlage an den Seeterassen nicht komplett aber begehbar

Der Arendsee beschädigt den Steg

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Die Steganlage wurde verlängert und Hinweisschilder angebracht. Doch auch wenn der See auf dem Foto ruhig wirkt, beschädigen Wellen die Konstruktion immer wieder.

Arendsee. Bauamtsleiterin Monika Günther hat in den vergangenen Monaten einige schlechte Erfahrungen mit dem Steg, der vom Schramper Eck zu den Seeterassen gezogen wurde, machen müssen. Die Erkenntnis: Die Konstruktion ist für den See eigentlich nicht geeignet.

„Aber nun haben wir den Steg und müssen damit umgehen“, so Monika Günther. Das Problem: Wellen schaden besonders den Seitenteilen, die sich lösen können. Darum war die Konstruktion bereits am Schramper Eck nicht immer komplett. Der Fördermittelgeber forderte aber, die Konstruktion wieder komplett zusammen zu bauen. Die Hoffnung der Stadt: An den Seeterassen ist es ruhiger. Doch während die ähnlich gebaut Steganlage in Zießau kaum Probleme bereitet, knirscht es an der anderen Seite des Sees sprichwörtlich. Das Knarren der Einzelteile ist bei Wind bis in die Stadt deutlich zu hören.

Die Anlage kann aber zumindestens genutzt werden, wie es aus dem Rathaus hieß. Allerdings eingeschränkt. Seitenteile fehlen und werden in den nächsten Monaten auch nicht montiert. Der Altmarkkreis hat entschieden, vom 1. April bis zum 30. Juli darf dort nicht gebaut werden. Hintergrund: Der geschützte Teichrohrsänger könnte beim brüten gestört werden.

Eine weitere Forderung des Kreises wurde erfüllt. Die Stadt verlängerte den Steg. Zudem weisen Schilder daraufhin, wie weit mit Booten angelegt werden darf. „Jetzt warten wir erstmal ab, wie der Steg angenommen wird“, so Monika Günther abschließend.

Von Christian Ziems

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