Fleetmarks Ortsbürgermeisterin will Lindenplatz attraktiver gestalten

Baumprobleme und Spielplatzwunsch

Angelika Muhabbek auf dem Fleetmarker Lindenplatz. Die Ortsbürgermeisterin macht sich Sorgen um den Zustand der Bäume. Ein Experte soll eine fachliche Einschätzung geben. Foto: Ziems
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Angelika Muhabbek auf dem Fleetmarker Lindenplatz. Die Ortsbürgermeisterin macht sich Sorgen um den Zustand der Bäume. Ein Experte soll eine fachliche Einschätzung geben.
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Fleetmark. Der Lindenplatz in Fleetmark liegt zentral, hat einen großen Baumbestand und wirkt gepflegt. Die Gefahr lauert allerdings in einigen Metern Höhe.

Denn immer mehr Äste kommen herunter, einige Stämme der Linden befinden sich bereits auf den ersten Blick in keinem idealen Zustand mehr. 

„Ich habe wirklich Angst, dass dort mal etwas passiert“, befürchtet Angelika Muhabbek Schäden oder Verletzungen durch morsches Holz. Fleetmarks Ortsbürgermeisterin wurde von Einwohnern sowie Mitarbeitern des Arendseer Wirtschaftshofes, die sich um die Pflege der Grünanlage kümmern, angesprochen. Die Gehölze wurden seit Jahren nicht mehr beschnitten. Angelika Muhabbek kontaktierte die Verwaltung, die nun den Rat eines Experten einholen will. „Hoffentlich sind die Linden in nicht so einem schlechten Zustand“, erklärte die Ortsbürgermeisterin gestern im Gespräch und informierte, welche Pläne sie mit dem gesamten Platz hat.

Wenn klar ist, ob und in welchem Umfang Arbeiten an den Bäumen nötig sind, will sie ein Spielplatzprojekt verstärkt vorantreiben. Dieses schwebt ihr schon länger im Kopf. „Auch als Mutter muss ich sagen, so etwas fehlt bei uns“, machte Angelika Mu-habbek deutlich. Nach Arendsee ist Fleetmark der größte Ortsteil in der Einheitsgemeinde Arendsee. Ein öffentlicher Spielplatz fehlt allerdings. Der Versuch, dies zu ändern, scheitere bislang an der leeren Stadtkasse.

Die Fleetmarkerin will aber nicht so schnell aufgeben. Sie hat bereits die Fühler nach möglichen Spendengeldern ausgestreckt und positive Signale bekommen. Was ihr fehlt, sind weitere Mitstreiter, die mit Ideen sowie Tatendrang dabei helfen, das Projekt in die Tat umzusetzen. Angelika Muhabbek wünscht sich, dass ein Spielbereich auf dem Lindenplatz nicht nur für die jüngeren Einwohner zum Treffpunkt wird. Sitzgelegenheiten könnten von Erwachsenen zum Austausch von Neuigkeiten genutzt werden. Der Platz liegt zentral, in der Nähe befinden sich zum Beispiel Supermarkt, Kindertagesstätte und Grundschule. Wer die Ortsbürgermeisterin bei ihren Plänen unterstützen will, kann zum Beispiel die wöchentliche Sprechstunde nutzen, um Details zu klären. Angelika Muhabbek ist dienstags zwischen 9 und 11 Uhr im Gemeindebüro anzutreffen.

Dass Spielplätze auch ohne kommunale Finanzmittel möglich sind, zeigt das Beispiel Arendsee. Dort hat eine Initiative in den vergangenen Jahren mehrere neue Spielpunkte am Uferbereich des Sees geschaffen.

Von Christian Ziems

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