Vollsperrung ab 8. April

Bauarbeiten an der Bahnhofstraße ab 1. April: Zufahrt zu den Märkten gesichert

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Die Bahnhofstraße von der Feuerwehr aus gesehen in Richtung Bahnübergang. Der Bereich wird saniert.

Arendsee – Die gute Nachricht, die nicht nur die Anlieger an der Bahnhofstraße interessiert: Während der Bauarbeiten an der Bahnhofstraße, die in zwei Abschnitten erfolgt, sind die Märkte, die Tankstelle und die Apotheke erreichbar.

Manchmal auf Umwegen, aber man muss auf den Einkauf und die Tabletten nicht verzichten.

So der Tenor der Anliegerversammlung am Mittwochabend im „Haus des Gastes“. Die Fachleute von der Landesstraßenbaubehörde und des bauausführenden Betriebes hatten zwar klar erklärt, dass jeweils unter Vollsperrung gearbeitet werde und sich alles dem unterzuordnen habe. Ausnahmen wurden nicht versprochen, wenn es ein Problem geben sollte, sei der bauausführende Betrieb der Ansprechpartner. Doch dessen Vertreter, Ulf Lahmann, erklärte unmissverständlich, dass, sollte jemand außerhalb der ausgewiesenen Lösungen die Baustelle befahren, dieses in eigener Haftung mache.

Also: Der Baustellenbereich zieht sich von der Einmündung zur Straße Dessauer Worth bis zum Bahnübergang, der nicht ausgebaut wird. Dazu gehören auch die Einmündungsbereiche. Der erste Abschnitt erstreckt sich von der Feuerwehr bis zur Tankstelle – der zweite von der Tankstelle bis zur Bahn. In beiden Varianten sind Tankstelle und Aldi zu erreichen – wie bereist erwähnt – der NP sowieso über die Osterburger Straße.

Der Verkehr der B 190 in Richtung Arendsee und von der Innenstadt zur B 190 wird über die alte Bundesstraße (Seehäuser Straße) und den Ortsteil Genzien geführt. Alle anderen innerörtlichen Umleitungen würden sich ergeben sich, hieß es.

Auf die Frage, wo denn die Sammelstellen für die Mülltonnen sein werden, hieß es, vielleicht an der Feuerwehr und an der Feldstraße. Aber das solle noch geklärt werden. Die Sperrmüllsammlung Anfang April werde noch über die Bühne gehen. Denn: Die Bauarbeiten werden vom 1. April bis voraussichtlich 13. September dauern. Aber: Ab dem 8. April, 8 Uhr, ist erst mit der Vollsperrung zu rechnen.

Auch der Wasserverband mischt mit. In Sachen Trink- und Abwasser, über die Inhalte werden die Anlieger informiert. Bekannt wurde auch, dass vermutlich die Avacon Leerrohre für das Internet verlegen möchte.

Die Bahnhofstraße wird in der Regel 6,70 Meter breit werden. Borde werden gesetzt, es wird wieder Parkstreifen, Gehwege aus Betonsteinen, Zufahrten und neue Bäume geben. Welche, das war am Mittwoch noch nicht zu erfahren. Straßenlampen werden aufgestellt, der Fußgängerüberweg an der Apotheke bleibt bestehen.

Die Kosten belaufen sich für alles auf rund 1,4 Millionen Euro. Die Stadt zahlt 310 000 Euro und holt sich einen Teil der Kosten für die Nebenanlagen wieder. Das Zauberwort: Straßenausbaubeitragssatzung, die immer noch gilt. Die Grundstücksbesitzer müssen, wie es hieß, 4,97 Euro pro Quadratmeter anrechnungsfähiger Wohngrundstücksfläche zahlen. „Ganz schön teuer“, hörte man am Mittwoch oft.

VON HARRY GÜSSEFELD

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