Kinder-Übergabe am Eingang

Arendsees Tagesstätten und Horte gehen ab 2. Juni in Normalbetrieb

Kita-Kinder in Mechau gestern im Freien. Auch in Zukunft wird darauf geachtet, dass die Gruppen an frischer Luft spielen.
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Kita-Kinder in Mechau gestern im Freien. Auch in Zukunft wird darauf geachtet, dass die Gruppen an frischer Luft spielen.

Arendsee – Das haben die Eltern seit Langem gehofft: Dass alle Kinder wieder in den Kindergarten gehen können. So dürften sie erleichtert sein, dass es am Dienstag, 2. Juni, wieder möglich ist.

Die 6. Corona-Eindämmungsverordnung vom Land macht das möglich, erklärte Bürgermeister Norman Klebe gestern gegenüber der AZ. 

Eingeschränkter Regelbetrieb ist die genaue Bezeichnung für das, was ab Dienstag möglich ist. Die Zauberworte Hygienekonzept und Abstandsregelung werden weiterhin Bestand haben, und das macht die Eröffnung doch etwas schwieriger als unter Normalbedingungen. Neu wird sein, dass die Kinder am Eingang zur Tagesstätte abgegeben werden – den Erzieherinnen übergeben werden. Kein Elternteil betritt die Kita, heißt es. Eltern sollten für die Abgabe der Kinder etwas Zeit mitbringen, denn das Prozedere am Eingang könnte etwas länger dauern. Apropos Eingang: Wer in welchen Eingang darf, wird noch bestimmt. „Es kann sein, dass die Kinder einer Gruppe in unterschiedlichen Eingängen Zutritt finden“, sagte Bürgermeister Klebe. Die Leiterinnen der Einrichtungen seien auch dafür sensibilisiert worden, am Eingang Kindern den Zutritt zu verwehren, die scheinbar erkältet sind oder gar Fieber haben. „Die Erzieherinnen an den Eingängen legen klar fest, wenn das Kind keinen Zutritt haben darf“, heißt es. Klebe bat die Eltern um Verständnis, ohne alles noch einmal zu erklären. Denn mittlerweile sollte sich jeder der Problematik bewusst sein und dafür sorgen, dass die Allgemeinheit nicht durch das Fehlverhalten einiger weniger Probleme kommt. Übrigens: An der Eingangstür tragen Erzieherinnen und Eltern Masken.

Eine Frage, die von Eltern immer wieder gestellt wird, ist die Frage nach der Verpflegung. „Ganz klare Aussage von uns: Die Kinder werden versorgt“, so Klebe. Gegessen werde in den Gruppen. Dieser Gruppenzwang sei dringend notwendig, auch während des Aufenthaltes im Gebäude oder draußen. Jede Gruppe spielt für sich allein. „Wenn es das Wetter zulässt, sind die Erzieherinnen angehalten, mit den Kindern an die frische Luft zu gehen. Eine gute Art, Ansteckungen zu verringern“, so der Bürgermeister.

Gespräche zwischen der Einrichtung und den Eltern sollten nur nach Terminabsprache oder auch am Telefon erfolgen. Kontakte sind möglichst zu verhindern. Die AZ schaute gestern kurz in der Kita Mechau vorbei. Auch dort, wie in den anderen vier Einrichtungen, laufen die Vorbereitungen auf den 2. Juni auf Hochtouren. Die Kinder, die sich gestern noch in der Notbetreuung befunden haben, können sich auf ihre Freunde freuen, die bislang nicht in den Genuss des Angebotes gekommen sind.

VON HARRY GÜSSEFELD

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