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Arendseer Stadtrat stimmt Tribünenumbau zu

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Von: Jens Heymann

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Die Arendseer Seetribüne soll zu einer Plattform umgebaut werden.
Die Arendseer Seetribüne soll zu einer Plattform umgebaut werden. Dafür stimmte am Dienstagabend der Stadtrat. Das Ganze soll 250 000 Euro kosten. © Heymann, Jens

Der Stadtrat der Einheitsgemeinde Arendsee hat am Dienstagabend in Mechau den lange geplanten Umbau der Seetribüne zu einer Plattform endgültig beschlossen. 250 000 Euro waren dafür bereits vorsorglich in den Haushalt eingestellt worden.

Arendsee / Mechau – Die Entscheidung fiel jedoch bei Weitem nicht einstimmig aus. Fünf Gegenstimmen (knapp ein Drittel aller im Vereinsheim anwesenden Stadträte) gab es.

Das lag vor allem an der Fraktion von Arendsee-Land / Freie Liste. Dessen Vorsitzender Jörg Benecke bezweifelte vor der Abstimmung, ob die Viertelmillion ausreichen würde, um auf der späteren Plattform Gastronomie zu betreiben. Denn das Ertüchtigen des Steges sowie Ver- und Entsorgungsleitungen seien ebenfalls zu beachten. „Da sind wir mit 250 000 Euro definitiv nicht am Ende“, meinte Benecke und verwies außerdem auf mögliche Konflikte mit Umweltbehörden. Es bedürfe einer vernünftigen Kostenschätzung sowie einer Aussage, ob es sich um eine vollständige Baumaßnahme handele, ohne dass noch weitere Kosten dazukommen, hieß es seitens der Land-Fraktion.

Arendsees Bürgermeister Norman Klebe erläuterte, dass Leitungen nicht in der Kostenkalkulation enthalten seien, es jedoch auch dezentrale Lösungen gäbe. Der Umbau selbst betreffe nur die eigentliche Plattform. Davon ließ sich am Ende zwar nicht jeder, aber dennoch die Mehrheit der Stadträte in Mechau überzeugen.

Im Sitzbereich der Seetribüne sind vor einigen Jahren Schäden festgestellt worden. Auch sonst wurde das Bauwerk von 2008 kaum noch für seinen Zweck genutzt.

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