Bäume für manch freie Fläche

Arendseer Naturverein will in Sanne-Kerkuhn aktiv werden

Tom Klein von „Natürlich-Altmark“ an einem Schild im Sanner „Rundling“
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Der Arendseer Tom Klein hat 2020 den Verein „Natürlich-Altmark“ mitgegründet. Im Hintergrund: der Sanner „Rundling“.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Naturschutz beginnt im Kleinen und bei jedem Einzelnen. Das wird sich der Arendseer Tom Klein gesagt haben, als er zusammen mit sechs Mitstreitern im vergangenen Sommer den Verein „Natürlich-Altmark“ gründete. Mittlerweile hat er konkrete Projekte ins Auge gefasst und ist mit potenziellen Partnern ins Gespräch gekommen.

Sanne-Kerkuhn – Eine solche Projektrunde hat es beispielsweise in Sanne-Kerkuhn gegeben. Ortsbürgermeister Jens Reichardt hatte schnell einige geeignete Standorte für das Neuanpflanzen etwa von Bäumen zur Hand.

Derzeit sucht Tom Klein noch nach Sponsoren, die eine oder mehrere Aktionen unterstützen würden. Das schließt auch interessierte Privatpersonen ohne Vereinsmitgliedschaft ein.

Drei mögliche Vorhaben sind im Sanne-Kerkuhner Ortschaftsgebiet identifiziert und priorisiert worden. An erster Stelle steht dabei der Bereich am „Alten Rundling“. Dort könnten Linde, Rotdorn oder Japanische Kirsche wachsen. Wie und was, das stand bei einer Besprechung im Frühsommer noch nicht fest und soll es ohne das Votum der Anwohner auch nicht. Platz sei genügend vorhanden, hieß es seinerzeit. Und auch der Werbeeffekt mitten im Dorf wäre zu beachten, verspricht sich der Ortschef. Wer weiß: Vielleicht gibt es eines Tages ein Sanner Kirschblütenfest.

Zwei weitere Standorte mit Aufwertungspotenzial, die sich aber hinter dem Rundling einordnen müssen, sind der Kerkauer Weg und die Grünfläche neben dem Sportplatz. Am Weg könnten Kastanien hinzukommen; neben dem Sportplatz müsste ordentlich aufgeforstet werden. In der ungepflegten Ecke würden sich zusätzlich ein paar Obstbäume gut machen, so die Idee.

Bislang ist dies alles Theorie. Weitere Details, beispielsweise die der Pflege, wären ebenfalls zu klären. Für Jens Reichardt sogar eine wesentliche Frage. In Sanne-Kerkuhn wird seit der ersten Vorstellung auf ein Zeichen von Tom Klein oder dessen Verein gewartet.

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