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Jugendfilmcamp in Arendsee von Norovirus geplagt

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Von: Jens Heymann

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Einsatz beim Jugendfilmcamp: Feuerwehr und Rettungskräfte kamen aufgrund eines Virusausbruchs.
Einsatz beim Jugendfilmcamp: Feuerwehr und Rettungskräfte kamen aufgrund eines Virusausbruchs. © Feuerwehr Arendsee

Das Arendseer Jugendfilmcamp ist von einem Norovirus-Ausbruch betroffen gewesen. Laut Campleiter Norman Schenk traf es 19 Kursteilnehmer und drei Mitglieder des Betreuerteams.

Arendsee – Der erste Fall trat demnach bereits am Donnerstagabend vergangener Woche auf. Ein junger Mann musste sich übergeben. In der Nacht dann fühlte sich ein Mädchen schlecht – ein Krankenwagen wurde gerufen.

Am nächsten Morgen, Freitag, muss dann allen klar gewesen sein, dass etwas nicht stimmt. Weitere Fälle waren nun registriert worden. Gegen 11.20 Uhr wurde die Feuerwehr zwecks Absperrmaßnahmen alarmiert; Krankenwagen und Notärzte aus Arendsee, Seehausen, Salzwedel, Stendal und Gardelegen trafen beim Filmcampgelände an der Lindenstraße ein. Das Gesundheitsamt des Altmarkkreises wurde ebenfalls eingeschaltet – es nahm diverse Proben und forschte nach der Virusherkunft.

Mehrere Menschen kamen ins Krankenhaus, berichtet Norman Schenk der AZ. Die laufenden Filmkurse wurden am Freitagmittag abgebrochen und die Eltern informiert. Aufgrund der Corona-Hygienevorschriften sei es für das Filmcamp kein Problem gewesen, für getrennte Toiletten, ein Quarantäne-Zelt und weitere Maßnahmen zu sorgen, so Schenk.

Eine dem Gesundheitsamt gestellte AZ-Anfrage ist am Montag noch nicht beantwortet worden.

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