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Arendseer Einsatzkräfte im Dauereinsatz

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Von: Jens Heymann

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Einsatz der Feuerwehr Arendsee während des Sturmtiefs „Zeynep“.
Einsatz der Feuerwehr Arendsee während des Sturmtiefs „Zeynep“. © Feuerwehr Arendsee

Das Sturmtief „Zeynep“ ist auch kräftig über das Gebiet der Einheitsgemeinde Arendsee hinweggebraust. Bis Sonntag, 11 Uhr, verzeichnete die Rettungsleitstelle in Stendal 32 Einsätze, davon allein 22 am Sonnabend. 30 davon wurden der Kategorie Sturmschäden zugeordnet, zwei unter dem Stichwort Verkehrshindernis, geht aus einer Statistik des Altmarkkreises Salzwedel hervor.

Arendsee – Die Wehren hatten am Freitagabend alle Hände voll zu tun: In Sanne stürzte ein Baum um; es folgte eine Alarmierung in Schrampe. Auch aus Harpe, Kassuhn, Rademin, Ritzleben, Kerkau, Störpke und Arendsee wurden bis Mitternacht Sturmschäden gemeldet.

Doch damit war natürlich noch nicht Schluss: Ein Dach auf der Straße in Rademin bildete den Auftakt für das Einsatzgeschehen am noch jungen Sonnabend. Wiederum mehrfach Arendsee, Ziemendorf, Binde, Lohne, Zühlen und Fleetmark folgten in den nächsten Stunden. Gegen 5 Uhr gab es erneuten Handlungsbedarf in Harpe – mehrere Bäume im Dorf waren durch den Sturm betroffen. Auch in Kerkau, Lohne, Ritzleben, Schrampe, Zießau, Vissum, Arendsee, Kleinau und Rademin mussten die Feuerwehren teilweise bereits zum zweiten oder dritten Mal ausrücken. Der frühe Morgen war noch einmal ein kritischer Zeitraum.

Am späteren Vormittag flaute das Einsatzgeschehen zumindest im Arendseer Raum ab. Weitere gemeldete Einsätze gab es in Ziemendorf und Sanne sowie am Sonntag in Lohne. Ungeachtet dessen hat es auch Schäden auf privaten Grundstücken gegeben. Dessen Bewohner oder Eigentümer müssen sich nun um umgestürzte Bäume, kaputte Zäune und anderes kümmern.

Mehr dazu in der aktuellen Printausgabe der Altmark-Zeitung.

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