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Arendseer Drachenboot-Verein will zurück in den Blick der Öffentlichkeit

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Von: Jens Heymann

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Drachenboote und Boards für Stehendpaddeln im Bootshaus des Arendseer Drachenboot-Vereins
Drachenboote und Boards für Stehendpaddeln im Bootshaus: Nachdem es während der vergangenen Corona-Jahre ruhig um den Drachenbootverein geworden war, will dieser nun wieder richtig aktiv werden. © Heymann, Jens

Er habe „richtig Bock“, den Arendseer Drachenboot-Verein (ADV) in diesem Jahr wieder zum festen Baustein in der Seestadt zu machen. Das sagt Marcel Klein aus Thielbeer, seit März der neue Vorsitzende.

Arendsee – Während der Corona-Zeit sei einiges eingeschlafen, drückt er es vorsichtig aus. Seine wichtigsten Ziele für dieses Jahr lauten daher Marketing und Präsentation. Der ADV mit seinen rund 20 Mitgliedern will sich wieder verstärkt in der Öffentlichkeit zeigen, seine Aktivitäten hochfahren und so seine personelle Zukunft stärken. Sie seien mal 35 Leute gewesen, blickt Marcel Klein zurück.

Einige Weichen seien bereits gestellt worden, erzählt er, andere Dinge sollen noch folgen. Durch eine Satzungsänderung gehören nur noch er und sein Stellvertreter Bryan Rosales dem Vorstand an. Das ursprünglich fünfköpfige Gremium habe er verkleinert, um schneller entscheiden und handeln zu können. Aktuelle Kassenwartin ist Patricia Buthut; Ellen Gafke die Schriftführerin.

Mit einer größeren Werbetafel am Eingang des Vereinsgeländes sowie am Strandbad könnte es mehr Aufmerksamkeit geben, präsentiert Marcel Klein als Ideen. Auch Internetauftritt, Facebook und Instagram sollen regelmäßig betreut werden. Dazu kommt die geplante Zusammenarbeit mit anderen Vereinen sowie möglicherweise auch mit der städtischen Luftkurort-GmbH, die etwa Gäste für bestimmte Kurse an den ADV verweisen könnte.

Das Bootshaus selbst sowie das Gelände drumherum sollen nach dem Willen des Vereinschefs aufgepeppt werden. Denkbar sei zudem die Vermietung von Bootsunterstellplätzen, heißt es. Auch der Steg am Wasser sowie das dortige Umfeld sollen angepackt werden.

Sorgen bereitet unterdessen der niedrige Wasserstand. Die Drachenbootsportler müssen ihr Wassergefährt mittlerweile ein ganzes Stück in den See schieben, um richtig fahren zu können.

Am 29. April soll um 19 Uhr das Training beginnen. Neueinsteiger sind gern gesehen, so Marcel Klein. Ein großes Ziel dieses Jahr ist zudem die Teilnahme an der „Vogalonga“ Anfang Juni in Venedig – das Erlebnis sei unbeschreiblich, sagt der Vereinschef.

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