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Altmärker bringen Hilfsgüter nach Wydminy in Polen

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Von: Jens Heymann

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Nach der langen Anreise am Freitag wurden die drei Transporter aus Arendsee am Folgetag, Sonnabend, entleert. Mittendrin: Bürgermeister Norman Klebe.
Nach der langen Anreise am Freitag wurden die drei Transporter aus Arendsee am Folgetag, Sonnabend, entleert. Mittendrin: Bürgermeister Norman Klebe. © Privat

Nach 15 langen Stunden auf der Straße inklusive Feierabendverkehr bei Danzig waren die drei Transportfahrzeuge aus Arendsee endlich am Ziel: die Partnergemeinde Wydminy in Masuren. Mit dabei die gespendeten Hilfsgüter für die Menschen der Ukraine. Vor Ort wurde der deutsche Konvoi von Gemeindechef Radoslaw Król empfangen und gastfreundlich umsorgt.

Wydminy / Arendsee – Das Umladen des ganzen Materials erfolgte dann am Sonnabend, wie Arendsees Bürgermeister – schon wieder auf dem Rückweg – der AZ noch aus Polen berichtete. Der Stadtchef, Uwe, Walter, Martin Retzlaff, Matthias Goyer, Marek Weiß und Till Eitner waren die sechs Altmärker, die jeweils in Zweierteams die Fahrzeuge fuhren.

Ein Teil der Hilfsgüter ging direkt mit dem Transport der Polen in die Ukraine weiter; der Rest kam in ein Lager. Denn auch in Wydminy selbst gibt es knapp 20 Flüchtlinge, wie die AZ aus Polen erfuhr. Die sollen und können damit ausgestattet werden. Was die Altmärker überraschte: Es gab spezielle T-Shirts, die die Verbundenheit von Arendsee, Wydminy und der ukrainischen Partnergemeinde Klewan in der Krise unterstrichen.

Spätestens im Sommer soll es wieder Kontakt miteinander geben – zu den Festen in Arendsee und Wydminy.

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