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Arendsee: Tennisplätze an der Salzwedeler Straße sollen trotz Bauland erhalten bleiben

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Von: Jens Heymann

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Die vom TSV Arendsee betriebenen Tennisplätze in der Seestadt sollen erhalten bleiben.
Die vom TSV Arendsee betriebenen Tennisplätze in der Seestadt sollen erhalten bleiben. Durch die geplante Baulandentwicklung an der Salzwedeler Straße könnte sich jedoch gegebenenfalls der Standort leicht ändern. © Heymann, Jens

Altenbetreutes, barrierefreies, jedoch auch allgemeines Wohnen soll auf der 3,2 Hektar großen, fast unbebauten Fläche zwischen Salzwedeler Straße, Drei Eichen und Rosenweg in Arendsee entstehen. Ein Unternehmen aus Seehausen hat Anfang März entsprechende Absichten bei der Stadt Arendsee eingereicht.

Arendsee – Der Bauausschuss des Stadtrates der Einheitsgemeinde hat zwischenzeitlich sein Einverständnis erklärt. Laut Beratungsreihenfolge soll dann der Stadtrat selbst Ende April die Entscheidung fällen.

Eine wichtige Nachfrage hat es allerdings doch gegeben. Nämlich die nach dem Verbleib der dortigen Tennisanlage. Müsse diese weg?, wurde im Bauausschuss nachgehakt. Die kurze Antwort: Nein. Die Anlage wird demnach vom TSV Arendsee betrieben. Zwischen Verein und Stadt gebe es einen Pachtvertrag, hieß es im Ausschuss. TSV-Chef Klaus Winter und Bürgermeister Norman Klebe hätten miteinander gesprochen. Dass die Tennisplätze bestehen bleiben, sei dem Verein wichtig, erinnerte sich der Stadtchef. Sollte die Anlage dennoch im Weg sein, müsste sie der Baulandentwickler auf eigene Kosten verrücken. Stadtrat Bernd Jagodzinski (Linke) bestand darauf, dass diese Sache explizit als vierter Beschlusspunkt in die Unterlagen aufgenommen wird.

Das gesamte Areal ist für die Einheitsgemeinde Arendsee von besonderer politischer Bedeutung. Durch das Umwandeln in Bauland und die damit verbundene Wertsteigerung konnte letzten Endes die eigentlich geplante Grundsteuererhöhung abgewendet werden.

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