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Arendsee: Stadtverwaltung verfolgt Plan bei Kaskade

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Von: Jens Heymann

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Seit Jahren ist der Kaskade-Wasserfall in Arendsee trocken
Seit Jahren ist der Kaskade-Wasserfall trocken: Ein Brunnen anstelle des Sees könnte künftig der Versorgung der Anlage dienen. Diese Alternative verfolgt nun die Arendseer Stadtverwaltung. © Heymann, Jens

Die Stadt Arendsee habe bei der Kreisverwaltung einen Antrag gestellt, um einen alten Brunnen an der Kaskade in der Seestadt zu reaktivieren. Darüber informierte am Dienstag Bürgermeister Norman Klebe.

Arendsee – Mit dem Wasser aus diesem Brunnen könnte der seit Jahren trocken liegende Wasserfall zum Leben erweckt werden, so die Hoffnung in Arendsee. Die bisherige Versorgung mit Wasser aus dem See funktioniere aus technischen Gründen nicht mehr, beschrieb Klebe. Das Rohr für den Zufluss reiche aufgrund des geringen Wasserstandes nicht mehr bis in den See. Eine Verlängerung zöge noch weitere, komplizierte Umbauten nach sich.

Ein jüngst von unbekannt angebrachter Zettel mit spöttischen Bemerkungen über den jahrelangen Stillstand an der Kaskade (wir berichteten) ist unterdessen wieder verschwunden. Dieser war unter dem Hinweis der Stadtverwaltung befestigt worden. Der Verfasser hatte sarkastisch eine Aussichtsplattform mit einer Bar vorgeschlagen.

Die Probleme im Bereich der Kaskade sind aber noch umfangreicher als nur die Frage nach Wasser. Der Bereich des weiter oben gelegenen Kriegerdenkmals ist zum Ziel von Vandalismus geworden. Mehrfach seien Beschwerden im Rathaus eingegangen, bestätigte Bürgermeister Klebe und sprach von einem „Hotspot“. Das Kriegerdenkmal selbst ist mit Farbe beschmiert, ebenso die Sagentafel an der Straße. Vielfach fehlen die Decksteine auf den Mauern. Diese seien herausgehebelt und nach unten geworfen worden, erfuhr die AZ am Dienstag.

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