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Arendsee: Spenden für Ukraine zur Abfahrt vorbereitet

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Arendsees Bürgermeister Norman Klebe betrachtet im Gerätehaus die zahlreichen Spendengüter für die Ukraine, die in der Stadt eingetroffen sind.
Arendsees Bürgermeister Norman Klebe betrachtet im Gerätehaus die zahlreichen Spendengüter, die in der Stadt eingetroffen sind. Die Hilfen sollen demnächst in einem Zwischenschritt nach Polen gebracht werden. © Freier Mitarbeiter

„Wir sind überwältigt von der Spendenbereitschaft und der Anteilnahme der Menschen hier. Wir haben nicht damit gerechnet, dass im Gerätehaus und bei uns im Rathaus so viele Solidaritätsgüter abgegeben werden“, freute sich am Freitag Arendsees Bürgermeister Norman Klebe über die angelaufene Hilfe für die kriegsgeplagte Ukraine. Sogar aus Goldbeck, Arneburg, Stendal und Salzwedel hätten Menschen Spenden hergebracht.

Arendsee – Im Rathaus sowie im Feuerwehrgerätehaus stapeln sich Säcke mit Kleidung, Decken und Kindersachen. Auch Toilettenpapier, Windeln, Büchsen, Taschenlampen und sogar ein Notstromaggregat wurden abgegeben.

Derzeit werden die Güter sortiert und für den Transport, der mit vier Kleinbussen am kommenden Freitag beginnen soll, vorbereitet. Ziel des Arendseer Konvois ist die polnische Partnergemeinde Wydminy in den Masuren. Von dort aus wollen die polnischen Freunde einen neuen Konvoi zusammenstellen und die Spenden in ihre ukrainische Partnerstadt Klewan bringen.

Bürgermeister Klebe freut sich außerdem, dass sich mehrere Familien gefunden haben, Geflüchtete aus Osteuropa aufzunehmen. So seien erste ukrainische Familien in Mechau, Kassuhn, Kläden und Zießau eingetroffen.

„Es gibt erste Gespräche, um einen Dolmetscher für die schulpflichtigen Kinder zu bekommen, damit die Kinder dieser Familien bei uns in Arendsee und Fleetmark am Unterricht teilnehmen können“, so Klebe. Übersetzer würden auch das tägliche Leben erleichtern.

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