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Neue Strandbadsaison in Arendsee rückt näher – es könnte die letzte in alter Form sein

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Von: Jens Heymann

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Luftbild des Arendseer Strandbades.
Riesenrutsche, Seetribüne und die Informationstafeln noch an ihrem alten Standort (oben links) – nach dem Willen von Verwaltung, Betreiberin und der Politik soll sich im Arendseer Strandbad vieles ändern. © Freier Mitarbeiter

Mit dem einziehenden Frühling erwacht das touristische Leben in Arendsee. Dieses Jahr noch weitgehend nach dem bisherigen jahrealten Schema – mit Eintritt, aber auch mit dem Willen zur Veränderung.

Arendsee – Stadtverwaltung, Luftkurort-GmbH und die Mehrheit der Stadträte wollen eine neue Herangehensweise in der Vermarktung des Arendsees; aus der Einwohnerschaft der Seestadt gibt es hingegen so manche Kritik. Das ist in den vergangenen Wochen und Monaten öffentlich hoch- und runterdiskutiert worden und wird es möglicherweise auch noch weiterhin.

Am 13. Mai soll es im Strandbad losgehen – Saisonstart. In Arendsee hoffen alle auf ein gutes Jahr. Und auf noch bessere, sobald das neue Konzept umgesetzt wurde. Die Rutsche, alte Schaukeln und Reckstangen, das Piratenfort und natürlich die Seetribüne sollen weichen, ersetzt oder umgebaut werden. Der im vergangenen Jahr eingeführte private Wasserspielpark werde wieder da sein und für kleinere Gäste sowie Nichtschwimmer erweitert, hieß es jüngst aus der GmbH. Auch die Gastronomie soll aufgewertet werden, wurde versprochen.

Der Umbau der Seetribüne könnte bis nächstes Jahr realisiert worden sein, gibt es als Info aus dem Rathaus. Erst müsse der Haushalt stehen, dann könnte im Sommer ausgeschrieben werden. Die Vergabe und die eigentlichen Arbeiten kämen dann nach der Saison, so ein grober Plan.

Bleiben soll hingegen der Zaun. Das Öffnen des Strandbads bedeutet vordergründig das Öffnen der Tore. Nach AZ-Informationen wird bei den Verantwortlichen darüber nachgedacht, das Areal dennoch während der Dunkelheit wieder abzuschließen.

Die Kasse 1 soll in den Gedankenspielen zum Schwerpunkt der Versorgung werden. Die dort vor einigen Wochen abgebauten Infotafeln würden an anderer Stelle im Strandbad wieder aufgestellt, lautet eine Aussage. Toiletten sollen auch im Winter zugänglich bleiben.

Vier große und 16 kleine Caravanstellplätze sind für das Areal in der Nähe von Kasse 2 vorgesehen. Der Zugang könnte über einen Transponder gewährleistet werden. Auch die Parkplatzgebühren gelte es in diesem Zusammenhang sicherlich noch einmal zu überschlagen, erfuhr die AZ.

Das Kalkül von Stadt und GmbH zielt auf mehr Besucher und ganzjährige Einnahmen ab. Am Ende werden sich alle Befürworter des neuen Tourismuskonzepts daran messen lassen müssen.

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