Arendsee wartet auf höheren Wasserstand

Hoffen auf vierzehn Zentimeter mehr

Die „Queen Arendsee“ an ihrem Liegeplatz im Winter.
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Die Königliche an ihrem Liegeplatz: Der Wasserstand reichte nicht aus, sie aus dem Wasser zu holen.

Noch hält der Winter den See unter Schnee und Eis – aber glücklicherweise kommt nun die Tauphase, glaubt man den Wetterfröschen. Mit Spannung wird diese Entwicklung auch in der Luftkurort-Arendsee-GmbH erwartet.

Arendsee – Gegenüber dem Wasserstand des Arendsees im Herbst 2020 hatte sich dieser bis Ende vergangener Woche um 14 Zentimeter erhöht. „Kommen noch einmal 14 Zentimeter hinzu, wird es möglich sein, die ,Queen’ aus dem Wasser zu holen“, erklärte Kapitän Ralf Porath gegenüber der AZ. Und mit 14 Zentimetern mehr habe man erst den Endstand von 2018 erreicht – schon damals 60 Zentimeter unter normal. Nun stehe das Tauwetter an und der Wasserstand wird sich erhöhen. Ob um diese 14 Zentimeter, die dringend notwendig sind, um die Königliche aus dem Wasser zu holen und den fälligen TÜV nachzuholen, ist offen. Aber ohne Hoffnung geht es eben auch nicht, hieß es.

Das Eis der vergangenen Tage auf dem See hat dem Schiff nichts anhaben können. „Wir sind völlig entspannt“, erklärte Porath auf die Frage der AZ, ob man die „Queen“ nicht freihacken müsse. Dafür gebe es keinen Grund: Die Eisdicke war nicht so extrem, dass der Rumpf des Schiffes irgendwie in Gefahr geraten wäre. Die Spannung steigt: Wird die „Queen“ per Slipanlage aus dem Wasser kommen? Steigt der Wasserstand weiter?

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