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Saisonbilanz weist große Umsatzsprünge bei „Queen“ und Strandbad aus

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Von: Jens Heymann

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Das maue Wetter am Strandbaderöffnungstag im Mai entpuppte sich wieder einmal als gutes Omen für die Saison. Im Hintergrund die „Queen Arendsee“.
Das maue Wetter am Strandbaderöffnungstag im Mai entpuppte sich wieder einmal als gutes Omen für die Saison: Das Baden wie auch das Fahren mit der „Queen Arendsee“ brachten dieses Jahr deutlich mehr Geld ein. © Heymann, Jens

Dass die diesjährige Tourismussaison in Arendsee ganz ordentlich sein würde, deutete sich früh an. Nicht unbedingt auf dem Campingplatz, aber definitiv beim Fahrgastschiff „Queen Arendsee“ und beim Strandbad.

Arendsee – Luftkurort-GmbH-Chefin Claudia Schulz, die jüngst die Zahlen im Wirtschaftsausschuss vorstellte, wird wohl auch deswegen bereitwillig im Sommer zur Hochzeit auf der „Queen“ mitgeholfen haben. Der Stress geht wieder vorbei, aber die guten Zahlen bleiben.

Selbst in den beiden letzten Vor-Corona-Jahren wurde kein solcher Besucheransturm auf das Schiff registriert (Zahlen siehe Infokasten). Bis zu sieben Fahrten täglich, darunter auch manche Sondertour, verlangten von den Mitarbeitern einiges ab, blickte Schulz zurück. Und nach dem Sommer war nicht Schluss: Auch im Herbst ist die „Queen“ noch gefragt. Die Busreisen brächten das Geld, hieß es dazu. Vor allem, da das Umland wie die Elbe aufgrund von Wassermangel schwächelten. Was den Umsatz ebenfalls nach oben gebracht hat, sind die höheren Fahrpreise.

Das Strandbad verbuchte in diesem Jahr etwa doppelt so viele Besucher wie 2021. Auch wenn der Eintritt nach wie vor den Löwenanteil des Umsatzes ausmacht, so zeigte sich die GmbH-Chefin auch zufrieden über die Entwicklung von Gastronomie und Ausleihen. Die Diversifizierung, also das breitere Aufstellen der Einnahmen, dürfte in den nächsten Jahren ein Schwerpunkt der Tourismusentwicklung bleiben.

Für den Campingplatz gab es ebenfalls verbesserte Zahlen. Die meisten Gäste kamen aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, also nicht unbedingt aus der Ferne. Das einzige Bundesland, das in der offiziellen Besucherstatistik nicht vertreten war, ist Rheinland-Pfalz. Die beliebtesten Campingmonate waren Juli und August.

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