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Glasfaserausbau auch in der Dorfmitte: Kleinau, Fleetmark und Binde dabei

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Von: Jens Heymann

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Im November 2021 lächelten DNS:Net-Bauleiter Tom Kral (v.l.), Arendsees Bürgermeister Norman Klebe und DNS:Net-Projektchef Thomas Lange in die Kamera der AZ. Nun soll es mit dem Glasfaserausbau weiter vorangehen.
Im November 2021 lächelten DNS:Net-Bauleiter Tom Kral (v.l.), Bürgermeister Norman Klebe und DNS:Net-Projektchef Thomas Lange in die Kamera der AZ. Nun soll es mit dem Glasfaserausbau weiter vorangehen. © Heymann, Jens

Ganze fünf Monate ist es her, dass auf dieser Lokalseite das Wort Glasfaser geschrieben wurde. Das lag aber nicht am etwaigen Desinteresse der AZ-Reporter, sondern an der doch recht übersichtlichen Informationslage bezüglich des Internetausbaus in der Einheitsgemeinde Arendsee.

Arendsee – Mit dem Abwarten scheint es aber vorbei zu sein. Die Neuigkeiten trudelten zuletzt verstärkt ein. So sollen nach Informationen aus der Arendeer Stadtverwaltung neben der Seestadt nun auch die Ortskerne von Kleinau, Fleetmark und Binde durch das Partnerunternehmen DNS:Net mit schnellerem Internet versorgt werden. Nächste Woche werden Vertreter im Rathaus erwartet, um mit dem Bauamt die Pläne durchzugehen. Damit bleiben nur noch die betroffenen Häuser und Straßen in Schernikau, Genzien und Harpe übrig. Fast ein Jahr nach schriftlicher Fixierung der Zusammenarbeit zwischen Arendsee und DNS:Net schließt sich damit der Kreis größtenteils.

Während es sich hierbei um einen eigenwirtschaftlichen Ausbau handelt, will der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) diejenigen mit Fördergeldern ans Netz anschließen, für die sich kein privates Unternehmen interessiert. Das betrifft in den größeren Arendseer Ortsteilen häufig die Randgebiete, was zu der für viele absurden Situation geführt hat, dass abseits gelegene Häuser förderfähig sind, während die Menschen in der Ortsmitte durchs Raster fielen. Nach den Aussagen der Stadtverwaltung scheinen diese Sorgen nun zumindest für Binde, Fleetmark und Kleinau vom Tisch zu sein – vorausgesetzt, die Privathaushalte wollen auch einen Glasfaseranschluss. Wer bislang die Unterschrift unter einen Vorvertrag gescheut hat, kann sich mit Fragen noch immer an seinen Ortsbürgermeister wenden.

Auch beim ZBA gibt es Fortschritte. Wie die AZ erfuhr, werde als Abschluss für die Projektgebiete die Jahresmitte 2023 anvisiert. Dieser Zeitraum wurde auch jüngst bei einer Netzaktivierung im Kalbenser Bereich erwähnt. In Packebusch gab es einen offiziellen Termin inklusive eines Geschwindigkeitstests.

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