Kreis erwägt Ersatzvornahme

Arendsee: Gebäude an der Friedensstraße 2 löst sich auf

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Teile des Daches sind einsturzgefährdet.

Arendsee – Das Gebäude an der Friedensstraße 2 in Arendsee ist seit Jahren marode und steht leer. Nun beginnt sich das Gemäuer aufzulösen. Am 23. April hatte die Stadt Arendsee beim Bauordnungsamt angezeigt, dass Teile des Daches eingestürzt sind und auf die Straße zu fallen drohten.

Das Bauordnungsamt des Kreises stellte bei einem Vorort-Termin fest, dass das Giebeldreieck und weitere Teile des Daches einsturzgefährdet sind und auf die Mühlenstraße zu stürzen drohen.

„Die Eigentümerin des Grundstückes wurde telefonisch über den akuten Gefahrenzustand informiert und aufgefordert, das Gebäude zu sichern. Sie ist dieser Pflicht bisher nicht nachgekommen“, erklärte Kreispressesprecherin Amanda Hasenfusz auf Nachfrage der AZ. Der Altmarkkreis habe daraufhin den Gefahrenbereich absperren lassen, um Personen- oder Sachschäden bei einem plötzlichen Einsturz zu vermeiden, hieß es weiter.

Sollte die Eigentümerin weiterhin keine Sicherungsmaßnahmen durchführen, werden die einsturzgefährdeten Teile des Gebäudes durch den Altmarkkreis Salzwedel im Zuge einer Ersatzvornahme abgetragen werden müssen, hieß es in der Antwort aus Salzwedel. Die Kosten dafür müsste die Eigentümerin übernehmen.

VON HARRY GÜSSEFELD

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