20 Männer und eine Frau stellen sich den Herausforderungen des Sportbootführerscheins

Von Arendsee aus auf die Elbe

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Die Teilnehmer des Kurses wurden im Arendseer „Haus des Gastes“ für den theoretischen Teil fit gemacht. Für die Praxis geht es auf die Elbe. 

swz Arendsee. Vom Arendsee in die weite Welt und das mit dem eigenen Boot – die Grundlagen dafür schufen 21 Teilnehmer, darunter auch eine Frau, beim Lehrgang für den Sportbootführerschein See.

„Vor einigen Jahren haben die meisten der Teilnehmer bereits hier in Arendsee den Binnenwasserschein gemacht. Wenn sie nun die Prüfung bestehen, können sie bis nach Amerika, durchs Mittelmeer oder auf der Ostsee fahren. Sie brauchen nur das richtige Boot“, berichtete Heiko Seifert vom Arendseer Regattaverein am Wochenende. Seit dem 13. Januar unterrichtet Segellehrer Wolfgang Becker die Teilnehmer im „Haus des Gastes“ in Seekartenkunde, Seeknoten, Vorfahrtsregeln auf dem Wasser, Wetterkunde und vielem mehr. Nach Beendigung des theoretischen Teils der Ausbildung sollen sie am kommenden Wochenende in Hitzacker den praktischen Teil des Lehrganges auf der Elbe absolvieren. Es werden die unterschiedlichsten Fahrmanöver vom Fahren auf der Elbe bis hin zum Anlegen und Fahren im Hafenbecken konzentriert geübt.

Der Höhepunkt nach 60 Stunden Unterricht ist dann am 24. Februar das Prüfungswochenende, ebenfalls in Hitzacker. Dabei werden von den Lehrgangsteilnehmern, die aus der ganzen Altmark und dem Wendland kommen, in der theoretischen Prüfung 70 Fragen in 45 Minuten zu beantworten sein. Danach gilt es, den jeweiligen Prüfer sieben unterschiedliche seemännische Knoten vorzuführen, und anschließend geht es mit einem Boot auf die Elbe.

Der Regattaverein bietet ab dem 3. März zudem einen Lehrgang zum Erwerb des Sportbootführerscheins Binnen (SBF Binnen) zum Befahren der Binnenseen und Flüsse in Arendsee.

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