Bauausschuss legt sich fest

Arendsee: Drei Radwege für Förderprogramm ausgewählt

Der Weg von Schrampe nach Kläden: 1,9 Kilometer sind es bis zum Ziel, steht auf dem kaum lesbaren Schild.
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Der Weg von Schrampe nach Kläden: 1,9 Kilometer sind es bis zum Ziel, steht auf dem kaum lesbaren Schild. Der Bauausschuss setzte diese Strecke auf eine Prioritätenliste.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Alle Mitglieder des Arendseer Bauausschusses traten an den Tisch von Bürgermeister Norman Klebe. Ein paar Mal wurde mit dem Finger auf einer Karte herumgewischt, dann stand fest, welche potenziellen Radwege beim Förderprogramm „Stadt und Land“ eingereicht werden sollen.

Arendsee / Fleetmark – Die Wahl fiel auf die Strecken zwischen Neulingen und Genzien bzw. Gestien, Kläden und Schrampe sowie Sanne und Kerkau. Alle drei Wege gehören zu den 15 Pisten, die bereits vor einigen Monaten durch Dr. Dörthe Bethge-Steffens im Rahmen einer Vor-Ort-Studie in Arendsee vorgestellt worden waren. Von diesen wird sich nun am meisten in Hinblick auf Nutzung durch Radfahrer versprochen, vor allem als Abkürzung und nicht als Umweg.

Dazu kommen noch einige weitere Strecken, die als Sanierungsfall nicht unter den Tisch fallen sollen – Kaulitz-Schrampe und Sanne-Schernikau. In einzelnen Ortschaften kommt zudem immer wieder die Rede auf straßenbegleitende Wege, etwa an Kreis-, Landes- oder Bundesstraßen. Solche finden sich nicht in der Liste von Bethge-Steffens wieder.

Das Sanieren bzw. Ertüchtigen der Wege geht schnell in die Millionen. Das hat die Studie gezeigt. Kostengünstigere Alternativen gehören daher ebenfalls zum Thema. Eine erwähnte Möglichkeit ist das Aufnehmen, Schreddern und Verdichten von Fahrbahnen. Das komme günstiger, hieß es dazu im Bauausschuss. Im Rathaus werde dies geprüft, versprach Stadtchef Klebe.

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