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Baustellen und Umleitungen in Arendsee zerren an den Nerven – aber es gibt Fortschritte

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Von: Jens Heymann

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Wieder fast frei: Der Kreisverkehr bei Ladekath kann aktuell nur nach Lüge nicht befahren werden.
Wieder fast frei: Der Kreisverkehr bei Ladekath kann aktuell nur nach Lüge nicht befahren werden. © Heymann, Jens

Im Sommer, vor allem während der Ferienzeiten, wird im Straßennetz saniert und gebaut. Das haben die Einwohner der Einheitsgemeinde Arendsee in diesem Jahr besonders deutlich gespürt. Und bei manchen Menschen nagt der Stress durch umgeleitete Verkehrsströme mittlerweile gehörig an den Nerven.

Arendsee – In der Binder Ortschaftsratssitzung am Mittwochabend waren zwei Einwohnerinnen anwesend, denen die Umleitungsstrecke, die von Schernikau ins Dorf führt, mittlerweile gehörig auf die Nerven geht.

Die Häuser würden erschüttert, niemand nehme Rücksicht – nun soll auch für die Straße vom Ortskern Binde nach Schernikau 30 km/h als Maximaltempo her. Die Arendseer Stadtverwaltung sei bereit, einen entsprechenden Antrag beim Altmarkkreis zu stellen, hieß es während der Sitzung. Was also den Durchfahrtsverkehr seit vielen Jahren stört, scheint den Einwohnern von Binde ganz recht zu sein.

Die noch planmäßig bis Mitte Oktober laufende Sanierung des B-190-Abschnitts zwischen dem Dorf und Ritzleben hat aber auch verstärkten Straßenverkehr über Mechau zur Folge. Wer ins nordwestliche Nachbardorf fahren will, muss manchmal mehrfach auf den unbefestigten Seitenstreifen ausweichen. Dort ist unter der Woche Abhilfe geschaffen worden. Die Straßenlöcher würden verfüllt, und Splitt bedeckt die gröbsten Berg- und Talteilstücke an der Seite. Zumindest für das Ortseingangsschild von Binde kam diese Maßnahme zu spät. Es ist offenbar angefahren und damit verbogen worden.

An anderer Stelle entspannt sich die Baustellenlage aber wieder. Der zuletzt voll gesperrte Kreisverkehr zwischen Ladekath, Lüge, Depekolk und Zierau ist in drei Richtungen befahrbar. Einzig nach Lüge geht es noch nicht. Die Anschlussarbeiten an der Fahrbahn waren allerdings im Vorfeld bekannt.

Im Bereich der Velgauer Straße in Fleetmark schreiten die Wasserleitungsarbeiten voran. Die Kopfsteinpassage ist mittlerweile selbst ein Sanierungsfall – für einen künftigen Sommer.

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