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Straßenschäden aufgelistet und Neupriorisierung vorgeschlagen

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Von: Jens Heymann

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Nach der Straßenbesichtigung Anfang Juni liegt mittlerweile eine vom Bauamt erstellte Liste mit allen gesammelten Schäden und Maßnahmen vor.
Nach der Straßenbesichtigung Anfang Juni liegt mittlerweile eine vom Bauamt erstellte Liste mit allen gesammelten Schäden und Maßnahmen vor. © Heymann, Jens

Zweieinhalb Seiten umfasst die Auflistung von Straßenschäden in der Einheitsgemeinde Arendsee. Sie ist das Ergebnis einer Kontrollfahrt von Bauamt und Stadtrat durch die Lande.

Arendsee – Im jüngsten Bauausschuss der Stadt war die Liste dann Thema der Politik. Die hatte Verständnisprobleme mit der Priorisierung, die Bauamtsleiterin Jasmin Scheffler vorgenommen hatte. Denn es gab nur mittlere und niedrigere, aber keine hohen Prioritäten.

Jens Reichardt (Arendsee-Land / Freie Liste), einer der drei Teilnehmer der Kontrolltour, bot an, mit dem Bauamt eine Umkategorisierung vorzunehmen. Er warb für sein Einteilungsmodell von leichteren Reparaturen bis hin zu komplexen Maßnahmen.

Bürgermeister Norman Klebe fasste die Diskussionen im Ausschuss dahingehend zusammen, dass die Pflege der Bankette Vorrang hat und danach Rissschäden sowie Wurzelaufwallungen kommen. Dieses Schema hatte auch Bauamtschefin Scheffler in ihrer Auflistung aufgeführt. Sie stellte außerdem fest, dass eine genaue Reihenfolge der Maßnahmen nur schwer festzulegen sei. Ihr Amt könnte einzelne Maßnahmen, für die dieselben Verfahren und Maschinen zum Einsatz kommen, zusammenfassen.

Der Bauausschuss zeigte sich am Ende grundsätzlich mit der Liste einverstanden. Es müsse geschaut werden, wie weit die Mittel reichen, meinte Bürgermeister Klebe.

Scheffler, Reichardt und Stadtrat Bernd Jagodzinski (Linke) waren Anfang Juni unterwegs gewesen.

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