Firmen sollen am 18. März loslegen / Arbeiten gehen tief in die Erde

Arendsee: Bahnhof- wird zur Baustraße

Eine der ersten Arbeiten wird wohl das Fällen der Bäume sein. Die Gehölze an der Bahnhofstraße sollen komplett verschwinden und später durch Neuanpflanzungen ersetzt werden. Der angepeilte Zeitraum zum Sanieren der Bahnhofstraße: 18. März bis 30. August.
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Eine der ersten Arbeiten wird wohl das Fällen der Bäume sein. Die Gehölze an der Bahnhofstraße sollen komplett verschwinden und später durch Neuanpflanzungen ersetzt werden. Der angepeilte Zeitraum zum Sanieren der Bahnhofstraße: 18. März bis 30. August.
  • VonChristian Ziems
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Arendsee – Mit Blick auf die Arendseer Bahnhofstraße hat die zuständige Landesstraßenbaubehörde die nächsten Schritte eingeleitet. Vor dem Ausbau zwischen Feuerwehrgerätehaus und Bahnübergang ist eine Ausschreibung nötig, die auf den Weg gebracht und veröffentlicht wurde.

Darin ist der Beginn für die grundhafte Sanierung mit dem 18. März angegeben. Welches Wetter dann in Arendsee herrscht, kann aber noch nicht abgeschätzt werden. Fest steht, dass es zunächst tief in die Erde geht. Denn nicht nur die Fahrbahn wird neu gebaut. Auch die Leitungen haben bald ausgedient. Der Wasserverband Osterburg-Stendal will, dass die alten Konstruktionen ausnahmslos ersetzt werden. Dies betrifft Trink- genauso wie Schmutzwasser und die Hausanschlüsse.

Das gesamte Projekt wurde in verschiedene Bereiche unterteilt. Dazu gehören die Aufgaben des Wasserbandes und die Nebenanlagen, für die die Stadt verantwortlich zeichnet. Ein neuer Gehweg soll entstehen. Der jetzige Zustand wurde immer wieder kritisiert, da Unebenheiten das Gehen erschweren. Vorgesehen sind zudem neue Straßenlampen.

Die Landesstraßenbaubehörde hat das Gesamtvorhaben im Blick und besonders bei der eigentlichen Fahrbahn das Sagen. Auch dort werden verschiedene Abschnitte auf der 338 Meter langen Strecke abgearbeitet. So gibt es allein drei Knotenpunkte – die Bahnhofstraße zählt zu einer der wichtigsten Verbindungen im Luftkurort. Diese Punkte befinden sich an den Abzweigen Alte Poststraße, Osterburger Straße und zum Busbahnhof.

Die Gesamtkosten werden mit 817 000 Euro beziffert. Den größten Teil trägt das Land, die Stadt sitzt mit insgesamt 264 000 Euro und der Wasserverband mit 203 000 Euro im Boot. Eine der ersten Arbeiten Mitte März wird vermutlich das Fällen der Bäume sein. Diese sollen komplett verschwinden und später durch neue Gehölze ersetzt werden.

Die privaten Anlieger und Unternehmen müssen sich auf Einschränkungen einstellen, Umleitungen sind unumgänglich. Falls das Wetter einen pünktlichen Baustart zulässt, könnten die Arbeiten am 30. August beendet sein.

VON CHRISTIAN ZIEMS

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