Einrichtung wird aus dem Winterschlaf geholt / Spaziergänge ab morgen möglich

Nach Sturm in Arendseel: Arbeitssaison am Strand beginnt

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Mehrere Zaunfelder wurden insbesondere durch Sturm „Xavier“ im vergangenen Jahr beschädigt. Sie werden in den nächsten Wochen durch neue ersetzt. Bis zum Saisonstart am 10. Mai soll alles fertig sein. Dann soll eine Himmelfahrtsparty auf dem Gelände gefeiert werden.

Arendsee. Trotz des warmen Winters trauen sich derzeit wohl nur Eisbader in den kühlen Arendsee mit einer Wassertemperatur von um die vier Grad. In das Strandbad kehrt trotzdem wieder Leben ein.

Sonja Nowak, kommissarische Geschäftsführerin der Luftkurort Arendsee GmbH, hat die nächsten Wochen durchgeplant.

Das Strandbad blieb in den vergangenen Monaten fest verschlossen. Ab morgen ist es für ein paar Stunden wieder zugänglich.

Ab dem heutigen 1. Februar beginnt das Aufräumen. So gilt es, die Laubreste zu beseitigen. „Wir haben das bislang nicht vollständig geschafft, da über den Winter kaum Arbeitskräfte vor Ort sind“, so die GmbH-Chefin. In den vergangenen Monaten standen zudem die Stürme im Mittelpunkt. 25 beschädigte Bäume wurden im Strandbad sowie auf dem Parkplatz beseitigt. Insbesondere angeknackste Kronen stellten eine Gefahr da. Darum blieb der Zugang für Besucher tabu.

Die Randbereiche gilt es, vom Laub zu befreien.

Doch dies wird sich nun ändern. „Ab Februar werden wir das Strandbad für Spaziergänger öffnen. Wasserspielgärten und Riesenrutsche dürfen aber nicht betreten werden“, kündigt Sonja Nowak an. Zunächst ist geplant, den Zugang freitags bis sonntags zwischen 13 und 16 Uhr zu ermöglichen. Der Eintritt ist kostenfrei, auch Parkgebühren fallen nicht an. In dieser Zeit gibt es zudem einen Kioskbetrieb, sodass sich Spaziergänger stärken können. Getestet wird diese Strandbad-Variante vom morgigen Freitag, 2., bis Sonntag, 4. Februar.

Neben diesem Angebot laufen die Vorbereitungen für die Badesaison an. Einige Zaunteile wurden von umgestürzten Bäumen beschädigt. Neue werden bestellt und dann eingebaut. „Die Versicherung bezahlt uns aber nicht den kompletten Schaden“, macht die Geschäftsführerin klar, dass dies eine finanzielle Belastung für die kommunale GmbH ist. Hilfreich ist eine Spende aus dem Windkraftbetrieb nahe Höwisch. Pro Jahr stehen 10 000 Euro zur Verfügung. Diese fließen ins Strandbad.

2017 wurde daher mit dem Modernisieren der Riesenrutsche begonnen. So ist beispielsweise die Plattform in luftiger Höhe neu. Die Arbeiten werden 2018 fortgesetzt. „Der Experte hat uns versichert, dass die Rutsche von einer sehr guten Qualität ist und wollte sie uns sogar abkaufen“, schmunzelt Sonja Nowak im AZ-Gespräch. Die GmbH gibt die Konstruktion aber nicht her. Sie soll auch in den nächsten Jahren für Rutschspaß sorgen.

Von Christian Ziems

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