Erheblicher Aufwand ist nötig

Arbeiten an der „Queen“ dauern an: Hoffen auf vollständige Heilung

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Ein Blick in das Restaurant der Königlichen. Im Frühjahr soll alles moderner und wieder in Schuss gebracht sein. Die Innenarbeiten sind das eine, aber auch auf dem Oberdeck zeigt sich, dass Handeln notwendig ist.  

Arendsee – Würde der Betrachter nicht wissen, dass es sich um Sanierungsarbeiten handelt, wäre er mehr als traurig. Die „Queen Arendsee“, so scheint es, steht im Abwrackmodus. Doch sie soll wieder genesen.

Der Zustand des Schiffes: Stark sanierungsbedürftig – so die Männer von der Oberflächengestaltung aus Seehausen, die das Oberdeck des Schiffes im Blick haben.

Dort zeige sich, dass die jahrzehntelange Nutzung mit einem geklebten Fußboden der Nässe freien Lauf ließ.

Im Innern lässt sich nur noch erahnen, dass einst Holz den Charakter des Raumes bestimmte. Und: Die Toiletten sind längst ausgebaut, alles soll erneuert werden. Die Elektroleitungen warten darauf, wieder unter der neuen Verkleidung zu verschwinden.

Es ist Mitte Februar, mitten im Winter. Ob das Schiff Ostern fahren kann – Mitte April – ist fraglich. Im Mai, mit der Eröffnung der neuen Urlauber- und Badesaison, soll es dann aber doch spätenstens soweit sein. Die Königliche geht dann wieder auf Reisen. Und soll für viele weitere Angebote zur Verfügung stehen, so auch für das Konzert zum Sonnenaufgang.

Die Kosten für die Sanierung sind noch nicht abzusehen. Denn in Kürze wird über einen Nachschlag beraten. In Arendsee beginnt das Bangen um die kranke „Königin“ – denn das Schiff, 1991 in Dienst gestellt, soll unbestritten die Attraktion bleiben.

VON HARRY GÜSSEFELD

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