Pacht steigt von 62 Cent auf durchschnittlich fünf Euro pro Quadratmeter

37 Angebote für zehn Parzellen am Arendsee

Seeparzellen am Arendsee sind begehrt: Neben den privaten gibt es kommunale Grundstücke, die neu verpachtet werden. Hintergrund: Die Einheitsgemeinde möchte höhere Einnahmen erzielen. Luftbild: Fotostudio Wunberger

Arendsee. Die Entscheidung steht, die Frist für die Ausschreibung der kommunalen Seegrundstücke ist abgelaufen. Im Rathaus läuft die Auswertung. Klar ist, dass 37 Angebote eingegangen sind. Dabei gilt: Wer am meisten bietet, bekommt das Grundstück.

Und zwar auf Basis einer Pachtvereinbarung. So lief es auch bisher, allerdings ohne die Möglichkeit von Höchstgeboten. Die Einheitsgemeinde Arendsee hatte alle Verträge gekündigt (AZ berichtete), mit dem Ziel, mehr Einnahmen zu bekommen. Und die Rechnung scheint aufzugehen. Bisher waren 66 Cent pro Quadratmeter üblich. Wie Beate Potas, für Liegenschaften zuständig, gestern erklärte, variieren die neuen Angebote. Im Durchschnitt könne aber ein Pachtpreis von etwa fünf Euro erzielt werden.

Übrigens: Die Interessenten kommen ausschließlich aus der Altmark. Die Befürchtung, dass fianzkräftige Alstbundesbürger die Einheimischen überbieten, hat sich somit nicht bestätigt. „Viel Lärm um nichts“, kommentierte Arendsees Bürgermeister Norman Klebe diese Diskussion. Er verwies darauf, dass auch einige der bisherigen Pächter Erfolg bei der Ausschreibung hatten.

Die Bewerber bekommen von der Stadt eine Mitteilung, ob ihr Gebot ausreichend war oder eben nicht. Danach werden dann die Pachtverträge verschickt. Diese gelten ab dem nächsten Jahr. Die Grundstücke befinden sich zwischen der Festwiese „Bleiche“ und dem Horning. Die Größe der einzelnen Parzellen liegt zwischen 76 und 600 Quadratmetern. Die neuen Verträge sollen eine Laufzeit von fünf Jahren haben.

Von Christian Ziems

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