Ingo Kik aus Kläden sieht sich und weitere Geldgeber benachteiligt

Altmark-Classic 2013: Sponsor will Geld zurück

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Ingo Kik stolz in seinem alten Mercedes bei der 1. Arendsee-Altmark-Classic. Er war so begeistert, dass er die Veranstaltung sponsern wollte. Doch dann kam der Ärger.

Arendsee / Kläden. Die Freude auf die Arendsee-Altmark-Classic am 27. Juli mit Start in Arendsee ist groß. Viele Oldtimerfreunde haben bereits zugesagt.

Zu ihnen gehört auch Ingo Kik aus Kläden, der extra seinen Mercedes aufarbeiten ließ, um mit seinem „Schätzchen“ dabei zu sein. „Ich bin begeistert von der Idee, einfach große Klasse“, so Kik gegenüber der AZ. Er hatte sogar schon Geld gesponsert. Von 250 Euro war die Rede. Doch damit begann auch das Problem für ihn. Auf den Bannern, mit denen für die Classic geworben wird, erscheint sein Unternehmen nicht. Auch andere nicht – allein zwei, ein Bauunternehmen und ein Hotel, zieren mit ihren Logos die Hinweisbanner. „Es kann nicht sein, dass viele Sponsoren Nase machen“, so Kik. Seiner Ansicht nach ist die Art und Weise der Werbung für eine regional gut Sache mit einem Fußballclub nicht zu vergleichen, der nur das Logo des Hauptsponsors auf dem Trikot trägt. „Wenn geworben wird, dann für alle oder für gar keinen“, so Kik, der gegenüber der AZ auch angab, mit einem unterstützenden Kreditunternehmen und einer Versicherung bereits gesprochen zu haben. „Sie sehen das alle ähnlich, aber nur ich mach den Mund auf, weil ich mich maßlos ärgere“, so der Klädener. Es reiche ihm nicht, dass er mit seinem Betrieb auf dem Infoheft und auf dem Classic-Schild der Autos erscheint. „Ich will das nicht mehr. Ich habe heute auch einen Antrag gestellt, dass ich das Geld wiederhaben möchte“, machte Kik klar. Sein Startgeld bezahlt er und freut sich auf die Fahrt durch die West-Altmark. „Ich hatte den Organisator der Fahrt bereits gebeten, die Banner zu entfernen oder zu überkleben. Er hat mir gesagt, er tut es nicht“, weiß Ingo Kik.

Das Geld, was er, wie er hofft, zurückbekommt, will er für die Hochwasseropfer spenden. „Vielleicht kommen die Gebeutelten aus dem Raum Büttnershof und Sandauerholz in den Genuss des Geldes. Ich erinnere mich an die schöne Fahrt im vergangenen Jahr, die über Werben und dann über den alten Elbdeich führte“, so der Klädener abschließend.

Von Harry Güssfeeld

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