Tauchclub kritisiert Einleitungen und Schadstoffbelastungen des Arendsees

Ärger um weißen Nebel und stinkende Gülle

Ein Foto aus dem Arendsee: Der Tauchclub spricht sich gegen eine See-Sanierung mit chemischen Mitteln aus und beobachtet eine bessere Wasserqualität. Die Mitglieder möchten aber, dass Verschmutzungen auf den Grund gegangen wird.
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Ein Foto aus dem Arendsee: Der Tauchclub spricht sich gegen eine See-Sanierung mit chemischen Mitteln aus und beobachtet eine bessere Wasserqualität. Die Mitglieder möchten aber, dass Verschmutzungen auf den Grund gegangen wird.

Arendsee. Der Tauchclub distanziert sich von der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Der Arendsee“ und stellt die finanzielle Unterstützung ein. Der Grund: Kritische Stimmen, die sich gegen eine Seesanierung mit chemischen Mitteln aussprechen, würden von der AG nicht ernst genommen.

So seien Mitglieder bei Veranstaltungen nicht zu Wort gekommen. Die Taucher schrieben bereits vor Monaten einen Brief an Gert Reckling, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.

Eine Antwort habe es laut dem Tauchclub-Geschäftsführer Hartmut Schindler bisher nicht gegeben. Der Altmark-Zeitung liegt das Schreiben vor. Darin gehen die Taucher ausführlich auf die Probleme im Arendsee und Verschmutzungen ein. Eine Eindämmung könnte nach Ansicht der Mitglieder den Phosphorgehalt senken. Laut dem Geschäftsführer seien mehrmals Hinweise an Stadt und Forscher gegeben worden. Doch der Tauchclub habe dazu bisher keine weiteren Details erfahren: „Leider vermissen wir die Verbreitung beziehungsweise versprochene Recherchen zu unseren Vermeldungen.“

Von Christian Ziems

Mehr dazu lesen sie in der Dienstagsausgabe der AMZ.

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