Stadtrat entschied sich gegen Antrag der Linken / Acht Unterstützer gezählt

Abgelehnt: Stadt kauft Strandgaststätte nicht

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Befürworter des Kaufs der Strandgaststätte wollen endlich die Situation zwischen dem Gebäude (im Hintergrund) und der Bühne entschärft wissen – die Fläche gehört mit zum Grundstück der Immobilie. Doch ein entsprechender Antrag wurde abgelehnt.

Arendsee / Zühlen. Der Stadtrat hat am Montagabend den von den Linken ins Auge gefassten Kauf der Strandgaststätte abgelehnt. Ein entsprechender Antrag der Fraktion war mit acht Ja-Stimmen, einer Enthaltung und 13 Neinstimmen abgewiesen worden.

Zuvor hatte Fraktionsvorsitzender Thomas Schlicke die Stadträte aufgefordert, einem Kauf zuzustimmen. Es gehe um die Nutzung des gesamten Areals durch die GmbH, die ständigen Probleme mit Eigentümern auch hinsichtlich der Nutzung des Bühnevorplatzes sei dann vom Tisch. Bis zu 120 000 Euro solle die Stadt in die Hand nehmen. Finanziert werde könne der Kauf aus Rücklagen, über einen Kommunalkredit, durch Immobilenverkäufe oder aus der „notwendigen Schuldentilgung der GmbH“, schlug die Linke vor.

Bürgermeister Norman Klebe lehnte das Ansinnen ab. „Es wird schwer genug, alle stadteigenen Immobilien zu erhalten, wir brauchen nicht noch mehr“, so Klebe. Er habe die große Hoffnung, dass ein neuer Besitzer mit der GmbH zusammen arbeite – und nicht kontrovers wie bisher.

Stadtrat Mathias Goyer erklärte, keiner verdiene so viel Geld am Strand, dass er eine Gaststätte betreiben könnte, Und die Stadt schon gar nicht.

Von Harry Güssefeld

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