Vier weitere Badestellen am See / GmbH rüstet sich fürs Wochenende

5 500 Gäste am Strand und hunderte drumherum

Die Badestelle am Schramper Eck zählt in diesen Tagen hunderte Besucher. Der kleine Sandberg und die neugestaltete Promenade laden zum Verweilen ein. Die Luftkurort-Arendsee-GmbH schielt ein wenig argwöhnisch auf die kleinen Badestellen. Foto: Güssefeld

Arendsee. Die Eintrittspreise am Strand bescheren der Luftkurort-Arendsee-Gmbh derzeit gute Einnahmen. Am Wochenende wurden rund 5500 Besucher im Strandbad gezählt. Nur dort wird Eintritt kassiert. Drei Euro pro Erwachsener, 1,50 Euro pro Kind.

Moderat wie die Verantwortlichen meinen, und die AZ war selbst Ohrenzeuge bei einem Gespräch, an dem zwei Mitbürger aus Sachsen beteiligt waren. Die empfanden den Tagespreis pro Parkplatz von drei Euro als „äußerst günstig. “ Andere wiederum waren wegen der Knöllchen sauer. Über 100 Ordnungsgelder wurden am Wochenende verhängt – bis der Block leer war, erfuhr die AZ. „Ich verstehe nur nicht, warum die Leute den zweiten Parkplatz nicht annehmen. Vielleicht ist ihnen der Weg zu weit, aber dann müssen sie nicht schimpfen, weil sie Geld fürs Falschparken bezahlen müssen“, so Michael Meyer, Geschäftsführer der Luftkurort-Arendsee-GmbH.

Meyer hatte sich am Sonnabend gewünscht, dass alle Badegäste, die an den Badestellen Kaskade, Quelle, Schramper Eck und Zießau ins Wasser gehen, Gäste in seinem Strandbad sein würden. „Dann würde es mit den Einnahmen noch besser aussehen“, erklärte er mit einem Zwinkern, wohl wissend, dass es nur ein Wunsch ist.

Noch mehr Badegäste im Strandbad als am vergangenen Wochenende? Da dürften die Versorger noch mehr ins Schwitzen kommen. Am Wochenende war alles im Lot, so die Besitzer der Grill-, Eis- und Getränkewagen. Alle Hände voll zu tun für die Besatzungen, relativ kurze Schlangen für die Gäste – für Michael Meyer eine Situation, die ihn und seine Mitarbeiter erfreuen. Was sich Meyer noch wünsche, wollte die AZ wissen. Ganz klarer Favorit: Die Instandsetzung der Wasserpumpe für den Wasserspielgarten neben der Rutsche. „Es ist irgendwie peinlich, jetzt in der Saison. Aber wir haben alle Register gezogen, einen Ersatz zu bekommen“, erklärte Meyer. In wenigen Tagen soll es eine befriedigende Lösung geben.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für das nächste Wochenende. Mehr Sitzgelegenheiten rund um die Versorger, noch mehr Getränkeangebote – und weitere Mitarbeiter stehen in Bereitschaft, auszuhelfen.

Von Harry Güssefeld

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