Hunderte Besucher kamen am Wochenende zum 27. Fleetmarker Dorf- und Gewerbefest

30-jähriges Jubiläum schon fest im Blick

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Bernd Freimann (r.) moderierte wie gewohnt das Oldtimertreffen und stellte den Besuchern jedes Fahrzeug einzeln mit Daten vor.

leh Fleetmark. Arendsees Bürgermeister Norman Klebe brachte es während der Eröffnung des 27. Fleetmarker Dorf- und Gewerbefest am Sonnabend mit den Worten des amerikanischen Unternehmer Henry Ford auf den Punkt.

„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt und Zusammenarbeiten ein Erfolg“.

Damit lobte das Stadtoberhaupt das nicht alltägliche Engagement der Fleetmarker Gewerbetreibenden, die am Wochenende bereits zum 27. Mal das Dorf- und Gewerbefest veranstalteten. „Es ist einmalig in der Altmark, dass ein Fest dieser Art so oft über die Bühne geht“, merkte Klebe an. Nicht nur er zollte den Veranstaltern viel Lob. Auch die Besucher, die trotz des wechselhaften und schaurigen Wetters zu Hunderten den Weg nach Fleetmark fanden, waren vom unterhaltsamen Programm sehr angetan. Jung und Alt kamen dabei auf ihre Kosten.

Die 2. Klasse der Fleetmarker Schule unterhielt die Anwesenden mit ihrem Programm „Schulalltag“. Das kam bei den Anwesenden an. Ein Applaus war der Dank für einen gelungenen Auftritt.

Dazu trug der Auftritt der 99 Mädchen und Jungen der örtlichen Grundschule am Sonnabend und Sonntag in den Nachmittagsstunden bei. Ob die Klasse Zwei mit ihrem Programm „Schulalltag“ mit ihrer Lehrerin Petra Lemal oder die 3 B mit „Wer wird Superstar“ unter Regie von Birgit Koch, die Kinder überzeugten. Aber auch die Tanzveranstaltungen am Freitag und Sonnabend mit Tänzchentee aus Bernburg und DJ Micha aus Osterburg sorgten zur Freude der Veranstalter für ein volles Zelt. Die Kaninchenausstellung des örtlichen Vereins sowie verschiedene Fahrgeschäfte sorgten ebenfalls für Abwechslung.

Vor der Bühne blieb kaum noch ein Stuhl leer, als die Mädchen und Jungen der ortsansässigen Grundschule beim Gewerbefest ihr Programm zu Themen der Einrichtung dem Publikum vortrugen.

Mit knapp 50 Ausstellern und Firmen auf dem Schulhof und in der Sporthalle war darüber hinaus die Gewerbeschau äußerst präsent. „Wir hatten auch einige neue Unternehmen dabei“, freute sich Thomas Meyer, Chef der Fleetmarker Gewerbetreibenden, der mit der Besucherresonanz trotz des mäßigen Wetters zufrieden war. Denn Dank zahlreicher Sponsoren konnte auch der Charakter des Festes erhalten bleiben. Wie Thomas Meyer weiter informierte, sind 15 000 bis 20 000 Euro notwendig, um die Veranstaltung in der Form zu erhalten, auch wenn für die Zukunft kleine Veränderungen im Programm vorgesehen sind. Auf jeden Fall haben die Initiatoren das 30-jährige Jubiläum im Jahr 2020 fest im Blick.

Die Firmenstände in der Sporthalle waren gut besucht.

Und nicht zuletzt konnten die Besucher an verschiedenen Ständen schlemmen und auch etwas gewinnen. So bei der Bällebox der Sparkasse und beim Stand von Tisch 12. Da mussten die Anwesenden schätzen, wie viele Weinkorken sich in einem großen Glas befanden. Diverse Gutscheine gab es dafür. Und nicht zuletzt zog das von Bernd Freimann zum 12. Mal organisierte Oldtimertreffen etliche Gäste an und ließ das Herz der Herren beim Anblick der zum Teil über 60 Jahren Fahrzeuge und Traktoren deutlich höher.

27. Dorf- und Gewerbefest in Fleetmark

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