1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Arendsee

2017 wieder zum TÜV: Gute Pflege für das Schiff

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Walter Bursy, einer der beiden Kapitäne der „Queen“, bei Streicharbeiten an seinem Schiff. Ab Ostern soll es wieder in See stechen. Bis dahin muss der Unterboden wieder mit Rostschutz und einem schwarzen Antifouling-Anstrich versehen sein.
Walter Bursy, einer der beiden Kapitäne der „Queen“, bei Streicharbeiten an seinem Schiff. Ab Ostern soll es wieder in See stechen. Bis dahin muss der Unterboden wieder mit Rostschutz und einem schwarzen Antifouling-Anstrich versehen sein. © Güssefeld

Arendsee. An eine Ersatzinvestition für die „Queen Arendsee“, sollte sie einmal das Zeitliche segnen, ist in Arendsee nicht zudenken. Weder die Stadt noch die Luftkurort-Arendsee-GmbH, unter deren Flagge sie fährt, könnten diese große Summe aufbringen.

„Deshalb wird sie ja so gut gepflegt, damit sie uns noch Jahre erhalten bleibt“, so Michael Meyer, Chef der GmbH gestern gegenüber der AZ. Derzeit liegt die Königliche auf dem Trockendock. Kapitän Walter Bursy pinselte Rostschutz auf die entsprechenden Flächen am Rumpf. Der gesamte Unterboden werde dann noch mit Antifouling versiegelt, einer Farbe, die unter anderem verhindert, dass sich Grünzeug am Rumpf anhaftet. Walter Bursy erinnerte an die Investitionen, die in das Schiff geflossen sind. Da sei unter anderem der neue Motor, der nach rund 22 Jahren gewechselt wurde. Auch Platten auf dem Oberdeck wurden ausgewechselt und im November 2012 bekam das Schiff wieder einen neuen TÜV. Für insgesamt fünf Jahre. Also bis November 2017 können sich die Betreiber zwar nicht ausruhen, aber es sei doch sehr beruhigend, hieß es gestern. Die „Queen“ gilt als das Brotschiff der GmbH (wir berichteten). Am 3. Oktober 1991 wurde sie in Dienst gestellt. Gäbe es bei Schiffen eine Art Oldtimerstatus, müsste sie bis dahin noch sieben Jahre ihre Runden drehen – bis zum 30. Geburtstag.

Das Schiff wird in dieser Saison wieder in den Mittelpunkt rücken. Mit vier Themenabenden will die GmbH für exklusive Höhepunkte sorgen – und Familien können erstmals mit einer Familienkarte eine Runde auf dem See drehen. „Wir pflegen das in die Jahre gekommene Schiff. Der Besucher kann sicher sein, dass alles in Ordnung ist“, meinte Michael Meyer. Und ist sich sicher, dass auch wieder Paare die Gelegenheit nutzen, auf der „Queen“ zu heiraten.

Von Harry Güssefeld

Auch interessant

Kommentare