Deutsche Touristin in Frankreich bleibt verschwunden

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Die Polizei hat die Suche abgebrochen.

Paris - Die Suche nach einer spurlos verschwundenen 60- jährigen deutschen Urlauberin in Südfrankreich ist ergebnislos abgebrochen worden.

“Wir haben überall gesucht, in der Rhône, wir haben einen Kanal trockengelegt und Spürhunde eingesetzt und haben absolut nichts gefunden“, sagte am Samstag in Marseille eine Polizeisprecherin.

Die Frau aus Kaarst bei Düsseldorf ist möglicherweise Opfer eines Verbrechens geworden. Die Polizei versuchte am Samstag, mit ihren Kindern Kontakt aufzunehmen. “Wir möchten gern, dass die Kinder hierherkommen, an den Ort des Verschwindens“, sagte die Sprecherin.

Die Frau war mit ihrem 66-jährigen Ehemann im Auto unterwegs gewesen. Nach seinen Angaben hatten sie in der Nähe von Tarascon auf freier Strecke angehalten, weil die Frau austreten musste. Als sie nicht zurückgekommen sei, habe er sich auf die Suche gemacht. Dabei habe ihn ein Mann zwischen 40 und 50 Jahren mit einem Messer angegriffen. Dieser sei unerkannt entkommen. Der 66-Jährige liegt derzeit mit Verletzungen an der Brust, Armen und Beinen im Krankenhaus in Arles. Seine Erklärungen seien glaubwürdig, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Den Angaben zufolge wurde an einer Treppe, die zur Rhône hinunterführt, eine Blutspur gefunden. Diese sei noch nicht untersucht worden.

dpa

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