Vermutlich zwei Tote bei Badeunfällen

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Zwei Menschen sind am Samstag bei Badeunfällen gestorben.

Kaltenkirchen/Ingelheim - Bei zwei Badeunfällenn starben vermutlich zwei Menschen. Einen Mann verließen seine Kräfte mitten im Baggersee und eine Frau wurde von einer Unterströmung überrascht.

Bei Badeunfällen in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz sind am Samstag offenbar zwei Menschen ums Leben gekommen. In einem Baggersee in Kaltenkirchen ertrank ein 25-jähriger Mann, in Ingelheim ging eine 25-Jährige im Rhein unter. Sie wurde am Sonntag noch vermisst, es gab aber kaum Hoffnung, dass sie überlebt haben könnte.

Bei dem Ertrunkenen in Kaltenkirchen handelte es sich nach Polizeiangeben um einen Polen. Er war mit Freunden am Baggersee. Die Gruppe wollte zu einer etwa 30 Meter entfernten Insel schwimmen, kurz vor Erreichen des Ufers verließen den 25-Jährigen die Kräfte, und er ging unter. Rettungstaucher der Feuerwehr und der DLRG bargen ihn schließlich, doch konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.

In Ingelheim wollte die 25-Jährige mit ihrem Lebensgefährten und den drei Kindern ihrer Schwester in einem inoffiziellen Strandbad schwimmen. Wie die Polizei mitteilte, befindet sich bei Kilometer 520 ein Durchbruch vom Fahrwasser in den ruhigen Seitenarm, wodurch eine tückische Unterströmung entsteht. Vermutlich zog diese Unterströmung den Schwimmern die Beine weg.

Der Mann und eines der Kinder konnten sich ans Ufer retten. Ein Badegast holte die beiden anderen Kinder aus dem Wasser. Danach wollte er der Frau helfen, konnte jedoch nur noch mitansehen, wie sie unterging. Suchmaßnahmen blieben zunächst ohne Erfolg. Auch am Sonntagvormittag fehlte von der Frau noch jede Spur.

AP

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