13 Verletzte bei Zugunglück in Frankreich

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Mehr als 100 Mitarbeiter der Bahngesellschaft SNCF begannen noch in der Nacht damit, die Schäden zu reparieren.

Paris - Ein französischer Reisezug mit etwa 450 Menschen an Bord ist am Freitagabend nahe Limoges in einen Heu-Transporter gerast.

Die Lokomotive und zwei Waggons entgleisten. 13 Fahrgäste erlitten bei dem Unglück Verletzungen, fünf von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, teilten die Behörden mit. Einer der Verletzten schwebte am Samstag noch in Lebensgefahr. An der Unglücksstelle kümmerten sich Dutzende Rettungskräfte um die Reisenden.

Nach ersten Erkenntnissen raste der Fernzug vom Typ Corail Téoz gegen 20.40 Uhr bei der Gemeinde Boisseuil in Zentralfrankreich in den aus noch ungeklärter Ursache umgekippten Anhänger eines Heu- Transporters.

Der Zug war um 17.32 Uhr am Pariser Bahnhof Austerlitz gestartet und sollte um 22.39 Uhr Cahors im Südwesten Frankreichs erreichen. Mehr als 100 Mitarbeiter der Bahngesellschaft SNCF begannen noch in der Nacht damit, die Schäden zu reparieren. Auf der betroffenen Strecke kam es jedoch auch am Samstag zu erheblichen Verspätungen. Die SNCF richtete mit Bussen einen Schienenersatzverkehr ein.

dpa

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