16 Tote bei Anschlagsserie im Irak

Bagdad  - Bei drei Bombenanschlägen kurz hintereinander sind in der irakischen Stadt Ramadi mindestens 16 Menschen getötet worden.

Mehr als 30 Menschen wurden verletzt. Nach Polizeiangaben waren die ersten beiden Sprengsätze in einem geparkten Auto und in einem Motorrad versteckt. Sie detonierten am Sonntag vor dem Gebäude der Provinzregierung. Eine dritte Bombe explodierte, als Sanitäter und andere Helfer, Verletzte in ein nahe gelegenes Krankenhaus bringen wollten. Die dritte Attacke war nach Angaben von Augenzeugen ein Selbstmordanschlag.

Ramadi ist Hauptstadt der Provinz Anbar am rechten Ufer des Euphrat, rund 100 Kilometer westlich von Bagdad gelegen. Die Region um die Stadt und das nahe gelegene Falludscha war eine der meistumkämpften Gebiete zwischen sunnitischen Aufständischen sowie irakischer und US-Armee.

dpa

Kommentare