Tausende Pilger am Karfreitag in Jerusalem

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Bei der Karfeitagsprozession in Jerusalem vollziehen jedes Jahr tausende Pilger die Leiden Christi nach.

Jerusalem - Tausende Christen sind am Karfreitag durch die Altstadt Jerusalems gepilgert, um den Leidensweg von Jesus Christus nachzuvollziehen.

Die sogenannte Via Dolorosa war von starken israelischen Polizeikräften gesichert. Angeführt wurde die Prozession von Franziskanermönchen, von denen einige hölzerne Kreuze trugen. Der Zug endete an der Grabeskirche, die nach der Überlieferung von Kreuzfahrern an der Stelle errichtet wurde, an der Jesus gekreuzigt und begraben wurde.

Nach dem Neuen Testament wurde Jesus am Karfreitag verurteilt und hingerichtet, um am dritten Tage wieder aufzuerstehen. Die Via Dolorosa folgt einer Route, die Franziskanermönche im 14. Jahrhundert festlegten. 14 Stationen kennzeichnen die Stelle, an denen Jesus auf seinem Leidensweg zur Hinrichtungsstätte unter dem schweren Kreuz, das er selbst tragen musste, zusammenbrach.

Die letzte Station liegt schon innerhalb der Grabeskirche. Der israelische Polizeisprecher Mickey Rosenfeld sagte, rund 2500 Polizisten seien in Jerusalem zur Sicherung unterwegs. Der Schwerpunkt liege in der Altstadt und im Osten Jerusalems. Orthodoxe, die einem anderen Kalender folgen als die übrigen Christen, feiern Karfreitag erst am 9. April.

dpa

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