Obama lobt in Video Mut der Helfer in Fort Hood

+
Barack Obama lobt den Mut der Helfer von Fort Hood.

Washington - US-Präsident Barack Obama hat in seiner wöchentlichen Videoansprache den Mut und den Einsatz der Helfer in Fort Hood gewürdigt, wo am Donnerstag 13 Menschen bei einem Amoklauf ums Leben kamen.

Lesen Sie auch:

Blutbad in einem „perfekten Schlachthaus“

Amoklauf: FBI ermittelt mögliche Blogeinträge des Täters

12 Tote: Militär-Psychiater läuft Amok

Amokläufer rief vor Schüssen: „Allah ist groß“

Mahnwache für die Opfer von Fort Hood

Amerika habe auf dem texanischen Armeestützpunkt “das Schlimmste“ gesehen, was Menschen anrichten könnten, aber auch “das Beste“. Soldaten und Zivilisten seien den Verletzten zu Hilfe geeilt, hätten ihre Hemde in Stücke gerissen, um Wunden zu verbinden, und sie hätten den Schützen niedergeschossen, obwohl sie selbst verletzt gewesen seien, sagte der Präsident. Nach amerikanischen Medienberichten hatte eine städtische Polizistin den Schützen mit mehreren Schüssen gestoppt, obwohl sie selbst bereits mehrfach getroffen war. Beide liegen nun mit Verletzungen im Krankenhaus.

Bilder vom Amoklauf in US-Militärstützpunkt

Amoklauf in US-Militärstützpunkt

Nach japanischen Medienberichten will Obama seinen für nächste Woche geplanten Tokio-Besuch um einen Tag verschieben, um an der Gedenkfeier für die 13 Todesopfer des Massakers im texanischen Militärstützpunkt Fort Hood teilnehmen zu können. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, bat Obama um die Verschiebung der Visite vom Donnerstag auf Freitag. Japan ist die erste Station einer mehrtägigen Asienreise des US-Präsidenten. Ein muslimischer Militär-Psychiater hatte am Donnerstag auf dem größten Stützpunkt in den USA 13 Menschen getötet und 30 verletzt hatte. 28 von ihnen befanden sich am Freitag noch im Krankenhaus.

dpa

Kommentare