Lage in Sumatra stabilisiert sich

Jakarta - Fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra kehrt in der Großstadt Padang langsam wieder Normalität ein.

Am Montag öffneten Schulen und Banken wieder. Nach offiziellen Angaben sank die Hoffnung, weitere Überlebende zu finden. Das Krisenzentrum des Gouverneurs vom Sumatra gab die Zahl der Toten mit nach dem Erdbeben der Stärke 7,6 am Mittwoch mit 608 an, 343 Menschen würden noch vermisst. Doch ist die Zahl der Opfer noch immer völlig unklar. Andere Behörden fürchten, dass tausende weitere unter Trümmern und Erdrutschen ums Leben kamen.

Bilder vom Beben in Sumatra

Schweres Beben in Sumatra

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Unterdessen beklagten sich viele Überlebende über mangelnde Hilfe. In Padang waren etwa 70.000 Wohnungen weiterhin ohne Trinkwasser. Auch die Stromversorgung in einigen Stadtgebieten war weiterhin unterbrochen. Am Montag machte den Überlebenden heftiger Regen zusätzlich zu schaffen.

„Ich habe zwar Angst, aber wir müssen wieder zur Schule, weil wir bald Arbeiten schreiben“, meinte die 14-jährige Dewi Fortuna Putri vor der Senior High School 1. Ab Dienstag soll der Betrieb wieder völlig nach Stundenplan laufen, sagte die Lehrerin Sofiati Yunus. “Das wird schwierig, weil viele Gebäude schwer beschädigt sind“, sagte sie.

dpa

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