657 Millionen Dollar für Ground-Zero-Geschädigte

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Ein Polizist trompetet am 8. Jahrestag des Terroranschlags auf das World Trade Center am 11. September 2001.

New York - Tausende Menschen, die nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center unter Gesundheitsproblemen litten, werden jetzt entschädigt. Sie bekommen insgesamt rund 657 Millionen Dollar.

Tausende Helfer und Arbeiter, die bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten nach den Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center am 11. September 2001 Gesundheitsprobleme erlitten haben, sollen mit insgesamt bis zu 657 Millionen Dollar entschädigt werden.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

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Wie die “New York Times“ am Donnerstagabend online berichtete, stimmten die Geschädigten, unter ihnen viele Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und Bauarbeiter, einer entsprechenden Einigung zu. Geklagt hatten sie gegen insgesamt 90 Beschuldigte, darunter die Stadt New York und Firmen, die mit den Aufräumarbeiten betraut worden waren.

Die meisten der etwa 10 000 Geschädigten klagen über Asthma und andere durch die hohe Staubbelastung am Ground Zero bedingte Atemwegserkrankungen. Je nach Schwere der Krankheit sollen sie Summen von einigen tausend bis zu über einer Million Dollar erhalten, hieß es. Bürgermeister Michael Bloomberg nannte die Einigung “fair und angemessen“.

dpa

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