Junge reist 1.000 Kilometer als blinder Passagier

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Die Anden

Santiago - Als blinder Passagier hat ein Zehnjähriger aus Bolivien die Anden überquert und dabei rund 1.000 Kilometer zurückgelegt. Warum er sich auf die Reise begab und welches Versteck er wählte:

Der Junge wollte seine Mutter besuchen, die wegen eines Drogendelikts in der Stadt Cochabamba eine dreieinhalbjährige Haftstrafe verbüßt. Er zwängte sich in einen Schacht unterhalb eines Lastwagens, von dem er dachte, er sei auf dem Weg nach Cochabamba.

Stattdessen fuhr der Lastwagen jedoch nach Iquique im Norden Chiles. Der Junge habe großes Glück gehabt, die zweitägige Reise über die eiskalten Hochplateaus der Anden überlebt zu haben, teilten die Behörden mit.

dapd

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