40 Jahre Mondlandung - Skepsis bleibt

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Ein Fußabdruck des amerikanischen Astronauten Edwin E. Aldrin auf dem Mond (Archivfoto vom 20.07.1969).

Hamburg/Washington - "Houston, hier ist Basis Tranquillitatis. Der Adler ist gelandet." Es war 21.17 Uhr MEZ , der 20. Juli 1969. Die US-Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin hatten die Landefähre "Eagle" sicher im "Meer der Ruhe" auf dem Mond gelandet.

Hunderte Millionen Menschen weltweit verfolgten vor genau 40 Jahren die Apollo-11-Mission. Von der "Erfüllung eines Menschheitstraums" war die Rede, vom "Beginn eines neuen Zeitalters" - kein Vergleich war zu groß.

Dann, über sechs Stunden später, als sich Armstrong mühsam die Metallleiter zum Mondboden hinunterquälte, gingen die "historischen Worte" um den Erdball: "That's one small step for man, one giant leap for mankind" - Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit. Auch das Timing war aus Sicht der NASA perfekt: In Deutschland und Europa war es bereits der 21. Juli, 3.56 Uhr MEZ - in den USA war gerade "prime time", die beste Nachrichtenzeit am Abend des 20. Juli.

Sechs weitere Apollo-Missionen folgten, zehn weitere Amerikaner wandelten zwischen 1969 und Ende 1972 auf dem Erdtrabanten. Doch die Begeisterung am "Unternehmen Mond" und der bemannten Raumfahrt ging schnell zurück. Die Skepsis an der bemannten Mondfahrt blieb - bis heute. US-Präsident Barack Obama ordnete unlängst an, die Planung für die bemannte Raumfahrt auf den Prüfstand zu stellen - darunter der für das Jahr 2020 geplante Bau einer Mondbasis.

dpa

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