Ergreifende Geste bei Ordensverleihung

Verletzter US-Soldat wird Facebook-Held

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Josh Hargis salutierte bei der Ordensverleihung am Krankenbett trotz seines eingegipsten Arms.

Washington - Dieser Soldat rührt mit seiner unglaublichen Geschichte die ganze Welt: Als er schwerverletzt in einem Krankenhaus lag, bewies Josh Hargis, dass er mit Leib und Seele der US-Armee dient.

Wie der Guardian of Valor berichtet, wurde Hargis während eines Einsatzes in Afghanistan schwer verletzt, als ein Selbstmordattentäter seine Truppe im Bezirk Panjwai in der Provinz Kandahar überraschte. Vier Kameraden des US-Soldaten starben.

Hargis, der starke Schmerzen hatte und schlimme Verletzungen davontrug, wurde sofort behandelt und in eine nahe gelegene Militärstation gebracht. Bevor er nach Deutschland und von dort aus in die USA transportiert werden sollte, wollte ihm sein Vorgesetzter den "Purple Heart"-Orden verleihen. Das am Rand vergoldete, violette Metallherz ist die einzige Auszeichnung für Verwundete der US-Streitkräfte.

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Bei der spontan organisierten Zeremonie waren rund 50 Personen im Raum. Josh Hargis war an ein Beatmungsgerät angeschlossen und schien bewusstlos. Als sich sein Vorgesetzter über ihn beugte, um den Orden anzuheften, geschah das Unglaubliche: Der Soldat regte sich. Erst leicht, dann immer stärker. Ärzte versuchten, den eingegipsten Arm des Verletzten festzuschnallen - vergeblich. Hargis führte seine Hand zur Stirn und salutierte.

"Das ist das großartigste Erlebnis, das ich in meinen zehn Jahren bei der US-Armee erlebt habe", schrieb der Vorgesetzte an Taylor Hargis, die Ehefrau des verwundeten Soldaten. Diese postete das Foto mit der Geschichte auf ihrer Facebook-Seite. Der Eintrag wurde in fünf Tagen bereits über 7000 mal geteilt.

msa

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