Drei Tote bei Bergunglück am Monte Rosa

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Bei schlechtem Wetter sind die Berge im Aostatal gefährlich.

Aosta - Bei schlechtem Wetter sind am Monte Rosa drei Bergsteiger ums Leben gekommen, ein vierter Mann liegt im Krankenhaus. Ihre Identität ist noch unklar.

Mindestens drei Bergsteiger sind am Freitag bei einem schweren Unfall am Monte Rosa im Aostatal ums Leben gekommen. Nach Berichten der italienischen Nachrichtenagentur Ansa stürzten die Menschen bei extrem schlechtem Wetter auf einer Höhe von 3900 Metern etwa 300 Meter in die Tiefe. Ein vierter Bergsteiger sei in ein Krankenhaus in Aosta gebracht worden.

Die Rettungseinheiten gingen davon aus, dass Nebel die Unglücksursache war, erklärte der Chef der Bergwache Aostatal, Alessandro Cortonovis, der die Bergungsoperation koordiniert. Über die Identität der Alpinisten wurde bisher nichts bekannt.

Das Gebirgsmassiv des Monte Rosa gehört zu den Walliser Alpen und liegt zwischen der Schweiz und Italien. Der italienische Zivilschutz habe auch auf dem Mont Blanc, Europas höchstem Gipfel, zwei Bergsteiger in Schwierigkeiten entdeckt. Wie italienische Medien berichteten, erschwerten auch dort, ähnlich wie auf dem Monte Rosa, schlechte Wetterverhältnisse die Rettungsarbeiten.

dpa

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