Arlington-Skandal: Bis zu 6600 Gräber vertauscht

Washington - Der Skandal um vertauschte Gräber auf dem US- Nationalfriedhof Arlington (US-Staat Virginia) ist möglicherweise weit umfangreicher als vermutet.

In bis zu 6600 Fällen könnten dort Ruhestätten falsch zugeordnet worden sein, sagte die Senatorin Claire McCaskill laut US-Medienberichten vom Freitag. Mitte Juni war noch davon die Rede gewesen, dass etwas mehr als 200 Mal Gedenksteine an der falschen Stelle platziert oder Särge versetzt wurden, ohne dass es Aufzeichnungen darüber gibt.

Damals hieß es, die Friedhofverwaltung habe den Überblick verloren, weil sie noch immer mit einem antiquierten Papier-Register arbeite. Das Gräberfeld nahe der US-Hauptstadt Washington ist die bedeutendste Ruhestätte des Landes. Neben vielen Soldaten sind hier auch Präsidenten begraben, darunter John F. Kennedy und seine Witwe Jacqueline Kennedy Onassis. 

dpa

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