Zwei Lager . . .

. . . gibt es in Uhlenköpers Redaktion: die Frischluft-Fanatiker und die Frostköddel. Da beide Spezies aber dicht an dicht sitzen und mehr als acht Stunden am Tag friedlich miteinander auskommen müssen, gibt es vor allem im Hochsommer und jetzt, im tiefsten Winter die eine oder andere Diskussion.

Und zwar über die Stellung des Fensters. Während die Frischluft-Fanatiker auch klapperkalten Minusgraden trotzen und die Fenster sperrangelweit aufreißen, damit Sauerstoff den Raum füllen und damit zum Denken beitragen möge, sehen die Frostköddel das anders: Am liebsten die Heizung aufdrehen und schön die Fenster zu lassen! Einerseits ist das schön mollig, andererseits glühen einem aber auch schnell die Ohren, wenn zur Konzentration nämlich auch noch bruttige Heizungsluft hinzukommt. Das andere Extrem ist aber auch nichts für Uhlenköper: Die eiskalte Winterluft fällt ihm durchs offene Fenster sofort auf die Füße und lässt ihn von oben bis unten schnattern. – Wie gut, dass er selbst direkt an der Scheibe sitzt und so zumindest für einen Teilbereich des Raumes „Fenstergewalt“ hat, Ihr Uhlenköper.

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