CDU zuversichtlich, dass die A-39-Anlage von Hohnstorf nach Uelzen verschoben wird

Rasthof: Chancen gut für Verlegung

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Die Hohnstorfer wehren sich mit allen Kräften gegen die Rastanlage.

ib Uelzen/Hohnstorf. Nach Einschätzung des Bundestagsabgeordneten Henning Otte, des Landtagsabgeordneten Jörg Hillmer und Stefan Hüdepohl, Fraktionsvorsitzender in Uelzen, (alle CDU) stehen die Chancen gut, dass die im Verlauf der A 39 bei Hohnstorf geplante Tank- und Rastanlage in das Stadtgebiet von Uelzen verlegt werden kann.

„Aus unserer Sicht haben wir alles getan, um die planenden Behörden und den Bund zu überzeugen, dass Uelzen der bessere Standort ist“, erklären die drei gestern in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Otte, Hillmer und Hüdepohl sind zuversichtlich, dass für die Anlage „eine gute Lösung“ gefunden wird. Nach einer mündlichen Anfrage beim zuständigen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium (BMVBS) hatte Henning Otte erfahren, dass die Prüfung einer Verschiebung der geplanten Anlage von Hohnstorf/Solchstorf auf Uelzener Gemarkung kurz vor dem Abschluss steht. Sobald das Ergebnis feststehe, hieß es im Ministerium, würden die zuständigen Stellen des Landes Niedersachsen informiert.

Vor mehr als einem Jahr, am 23. August 2011, hatte Henning Otte den Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann (BMVBS) nach Uelzen eingeladen und auch ein Gespräch mit der Bürgerinitiative Hohnstorf vermittelt. Den CDU-Männern sei wichtig, dass der geplante Lückenschluss der A 39 größtmögliche Zustimmung finde, „da dieses Projekt eine einmalige Chance für die zukünftige Bevölkerungs- und wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises biete“. Wenn in einer Kommune die Bedenken gegen eine solche Anlage überwiegen würden und Uelzen andererseits die Vorteile sehe, müssten die Planungsbehörden versuchen, dem Rechnung zu tragen.

Otte hatte sich vor allem dafür eingesetzt, dass die Richtlinien für die Kilometer-Abstände von Tank- und Rastanlagen nicht als starre Grenze angesehen werden, sondern dass sich die Standortfestlegung für diese Einrichtungen an die Gegebenheiten und Wünsche vor Ort anpassen. „Wir sehen der anstehenden Entscheidung positiv entgegen“, sagt der Bundestagsabgeordnete im Namen der heimischen CDU-Politiker.

Von Ines Bräutigam

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